

Meine Gäste brauchten fast Schneeschuhe, um in die gute Stube zu gelangen.
Damit es richtig schön nach Weihnachten geduftet hat, hatte ich schon mal die Bratäpfel auf den Kamin gestellt.
Butter, Honig, Zimt, Rosinen, Nüsse…riechen winterlich sinnlich.


Es gibt einige Dinge, die fehlen in meinem Haushalt aus Überzeugung. Dazu gehören ein TV, eine Spülmaschine und zwei Kochplatten…
Jawoll, ihr habt richtig gehört. Ich koche auf zwei, anstatt auf vier Herdplatten. Ich bin eine begeisterte Köchin und behaupte schlichtweg, dass ich alles auf 2 Herdplatten zaubern kann.
Gestern gab es:
Blumenkohl-Kokos Suppe mit Ingwerschaum und weihnachtlichen Salbeibutter-Croutons
Rinderfilet mit Kartoffelpüree und karamelisiertem Rahmrotkraut
Bratäpfel mit Zimtstrudeleis
Da meine Gäste nach dem Rezept der Suppe und dem Rotkraut gefragt haben, möchte ich hier etwas aus dem Nähkästchen plaudern.


Einen ganzen Blumenkohl waschen, zerkleinern und in etwas Gemüsebrühe gar kochen. Dazu kommt 1/4 l Milch, 1 Dose Kokusmilch, eine kleine Knolle Ingwer in Stücke geschnitten, etwas Creme Fraiche, schwarzer Pfeffer, Salz und etwas Zimt. Die Suppe mit dem Zauberstab szzzzzzzzzzp szzzzzzzzp szzzzzzzp…ihr wisst schon…
Weißbrot mit Weihnachtsförmchen ausstechen und in der Pfanne mit Butter und frischem Salbei knusprig ausbacken. Damit die Suppe dekorieren und fertig ist die Vorspeise.


Für das Rotkraut 2 Scharlotten und eine Knoblauchzehe in Butter glasig dünsten und mit 6-7 Eßl. Honig bedecken. Nun bei mittlerer Hitze schön karamelisieren lassen. Nicht rühren!
Dazu kommt bestes Rotkraut, einen ganzen Boskop Apfel in kleine Stückchen geschnitten, der Saft einer Zitrone, Salz, Pfeffer, etwas Zimt und das Ablöschen mit einem leckeren Rotwein.
Da hinein ein Gewürzsäckchen gefüllt mit ein paar Nelken, 2 Lorbeerblättern und Kreuzkümmel. Mindestens eine halbe Stunde köcheln, danach Gewürzsäckchen entfernen und vor dem Anrichten etwas Creme Fraiche unterheben.
Bon Appetit!

