Selbstgemachter Schlehenlikör - Vorsicht - Suchtgefahr!

Meine Freundin Sabine wohnt in Frankreich auf dem Lande, im schönen Südburgund und sie ist daran schuld, dass ich auf Schlehenlikör nicht mehr verzichten möchte.

Als ich ihn das erste Mal diesen Sommer in Frankreich probiert habe, war für mich klar: “Oberlecker, auch haben wollen”

Hier das Original-Rezept von Sabine:

Am besten ist das Ergebins, wenn die Beeren schon etwas Frost bekommen haben. Ich habe meine Beeren im November gepflügt. Danach die Beeren waschen und auf ein Backblech legen und mit einem spitzen Küchenmesser ganz oft einpiecksen, damit der Saft austreten kann.

Die so behandelten Beeren in ein Einmachglas geben, Zucker zu gleichen Teilen darauf geben und mit sehr gutem und edlen Brand auffüllen. Ich persönlich bin Fan vom “alten Pflümli” der Firma Scheibel aus unserer Regio. http://scheibel-brennerei.de/site/

Nun das Glas ein paar Tage am Licht stehen lassen und täglich schütteln. Danach ab in den Schrank und nun kommt das wirklich GEMEINE an diesem Rezept: Ein Jahr “unberührt” stehen lassen. Boah ist das gemein!

Nach einem Jahr die Beeren mit der Flüssigkeit durch ein Tuch abgiesen und den fertigen Likör in einer Flasche “gut” verschließen.

Ich habe noch einen Rest von meiner Freundin Sabine und in einem Jahr werde ich euch berichten, wie die beiden Liköre im Geschmackstest abschneiden. Wenn bis dahin noch etwas übrig sein sollte…  :-)


3 Kommentare zu “Selbstgemachter Schlehenlikör - Vorsicht - Suchtgefahr!”

  1. Tino schrieb:

    Hallo Ines,

    wir sollten jetzt schonmal ein nächstes Meeting für November 2009 planen, damit wir deinen Schnaps probieren können ;)

    Gruß
    Tino

  2. ines schrieb:

    Hi Tino,

    das ist eine gute Idee! Ich habe mir schon Mal ein Kreuz im Kalender gemacht. Vielen Dank für deinen Beitrag :-)

  3. Wir sind im Garten schrieb:

    Schlehenlikör…

    Die Früchte müssen mindestens einmal richtig Frost abbekommen haben (draußen oder im Gefrierschrank) um ihren bitteren Geschmack zu verlieren….

Geben Sie einen Kommentar ein