Archiv für Januar, 2009

Geschichten vom Harlekin - Jaime inspiriert mich sehr!

Freitag, Januar 30th, 2009

Bücher mit Goldschnitt wollen unbedingt auf sich aufmerksam machen und ihre Wertigkeit zur Schau stellen. Oft sind es besondere Gebetsbücher oder Bibelausgaben. Die ledergebundene Jules Verne-Ausgabe in meinem Bücherregal hat gold glänzende Schnittkanten, und jetzt gibt auch noch Jaime Hayons kürzlich erschienene Monografie damit an. Den satten Überfluss in Buchform ganz ungeniert zur Schau zu stellen, mag nicht unbedingt zu den jüngsten Entwicklungen passen. Doch der Band des spanischen Designers erschien noch in den goldenen Zeiten vor der Wirtschaftstalfahrt. Und als Geste passt der Goldschnitt ohnehin treffsicher zu Hayon: Der kreative Clown aus Barcelona entwickelt seine Ideen ohne Angst vor Geschmacksverirrungen und Kitsch. Die Übertreibung, das Märchenhafte und das barocke, opulente Farb- und Formenspiel sind seine Wegbegleiter, sein Skizzenbuch eine Art Bibel, die eine in fantastisch abdriftende Sicht auf die Welt enthält und das kindliche Staunen aus der Sicht eines Harlekins beschreibt.

 Hayons buntes Bilderbuch breitet den Kosmos des Designers und Künstlers in vielen Zeichnungen, Fotos und Collagen aus. Die Monografie zeigt Auszüge aus seinen großartigen Skizzenbüchern, schildert Projekte und erzählt Geschichten von Prototypen, fertigen Produkten und Ideen, die nicht für die serielle Herstellung bestimmt sind.

Jaime Hayons Ansichten, sein Humor und seine Arbeiten müssen nicht jedem gefallen. Aber in sich stimmig ist die Märchenwelt des Spaniers allemal - seine Haltung gegenüber der Welt und dem Design kann offenbar auf einen enormen Fundus an kreativen Ideen zurückgreifen und sich dabei ständig selbst erneuern.

Vor vier Jahren hat ihn noch keiner gekannt, mittleweile spricht die ganze Designer-Welt über ihn. Ich bin sehr gespannt, was wir noch von ihm sehen und hören werden….

Jaime Hayon Works
Von Jaime Hayon, in Englisch, Gestalten Verlag 2008, gebunden, 320 Seiten, € 69,90

www.gestalten.com

Eine Architektur für den Freiraum

Mittwoch, Januar 28th, 2009

News von der Möbelmesse Köln 2009
Als Kind war ein Baumhaus überhaupt das Größte. Wer keines hatte, der baute sich Buden im Kinderzimmer oder suchte sich irgendwo am Rand des von den Eltern autorisierten Bereichs ein Geheimversteck. In der Welt der Erwachsenen hingegen schläft man nicht mehr im Doppelstockbett oder fährt erst dann wieder Zelten, wenn man selbst kleine Kinder hat. Doch wird dieses Verlangen nach einem Rückzugsort mit dem Älterwerden tatsächlich schwächer? Oder werden solche Bedürfnisse mit Angeln gehen oder Gesichtsmasken kompensiert?

Der Designer Eric Degenhardt und die Firma Richard Lampert stellten auf der imm cologne unter dem Namen „Landed” einen besonderen Prototyp vor. Denn Landed ist eine Raumzelle für den Freiraum. Eine Mikroarchitektur zwischen Haus und Ding, „zwischen Wohnen und Transport, zwischen Wasser und Land, zwischen Himmel und Berg”, so Eric Degenhardt. Mit diesem Projekt könnte der Schrebergarten wieder salonfähig und gleichzeitig aus der spießigen Ecke geholt werden. Der zwanzig Kubikmeter große - ja richtig, Kubikmeter, im Bauamtsdeutsch sprechen wir von Kubikmetern - Pavillon kann genehmigungsfrei aufgestellt werden; im privaten Garten dürfte das Einzimmerhaus sogar vierzig Kubikmeter groß sein. Auf die Nasszelle muss dabei allerdings verzichtet werden, doch diesbezüglich lassen sich auch andere Methoden finden.

Um flexibel auf das vorhandene Gelände reagieren zu können, wurde die Grundfläche so klein wie möglich gehalten, so dass nur ein schmaler Streifen den Boden berührt. Das heißt, die Auskragung ist nicht nur eine Auskragung, die Form und Raum bestimmt, sondern die darüber hinaus einen Zweck. Obwohl der Pavillon nur ein Entwurf ist und an bestimmten Details noch gearbeitet werden muss, war die Zustimmung auf der Messe groß. Die modulare Bauweise lässt zudem Sonderwünsche des Kunden offen. Außerdem bietet der Pavillon nun eine weitere Arbeitsgrundlage, um die dazugehörige Innenausstattung entwerfen zu können: ein passendes Bett, Sofa, Tisch und vieles mehr.

Auch haben wollen….

pimp my clock

Sonntag, Januar 25th, 2009

Das heißt soviel wie aufmotzen, tiefer legen und Spaß haben…

Ein Freund von mir (ich nennen ihn E.), wünscht sich schon seit sehr langer Zeit eine schöne, kitschige Popart-Schwarzwald-Kuckucksuhr. Nichts leichter als das, denn auf einem Flohmarkt von letzter Woche erstand ich diese handgeschnitzte Schwarzwälder Uhr für nur 25 Euro(!). Es war ein günstiger Preis, aber auch nur deshalb, weil dem Verkäufer bei der Demonstration der Uhr, die Kette riss und diese im Uhrwerk verschwand. Auf gut Glück habe ich die Uhr dann doch gekauft mit der Idee, sie einem Uhrmacher zu bringen. Am selben Abend traf ich meine lieben Nachbarn auf der Straße, (ich nenne sie hier die H’s) und dann fiel mir plötzlich ein, dass Herr H. ein Hobby “Uhr”uloge ist. Jedenfalls hat er mit viel Liebe in seinem Heizungskeller an seinem Uhrenarbeitsplatz die Kette wieder feinsäuberlich eingefädelt und siehe da, der Kuckuck machte wieder Kuckuck. Vielen Dank an die H’s. Nicht nur für die Reperatur der Uhr, sondern auch für das köstliche Abendessen, zu dem ich nach der Uhren-OP spontan eingeladen wurde.

Mit etwas Farbe und einer ruhigen Hand verwandelte ich die Uhr nun in ein Kitschobjekt der Begierde von E. Als ich gestern E. die Uhr schenkte, bekam dieser auch noch das Uhrwerk zum Laufen. Es geht halt nichts über die gute, alte Mechanik. Leider möchte E. jetzt noch mehr Uhren in diesem Stil…das habe ich jetzt davon. Aber es gibt ja auch noch Geburtstage, Feiertage und ich bin immer froh, wenn ich eine Geschenkidee für Freunde habe, denen man eigentlich gar nichts schenken kann, weil jeder ja schon alles hat.

Für was ein Blog alles gut ist…denn hier haben wir des Rätsels Lösung der vielen Vögel in Freiburg, im Colombipark. Danke!!! Das ist ja besser hier als Wikipedia:-)

Christel aus Gütersloh antwortet auf den letzten Blogeintrag: Es handelt sich um Stare (Zugvögel), die sich sammeln. An den Schlafplätzen können sich bis zu einer Million Vögel einfinden. Dies insbesondere zur Zugzeit. Die Flugform ist teilweise “tornadoartig”, wie der Film auch ganz gut zeigt. 
Ganz liebe Grüße von Christel und auch von Andreas (Hobby-Ornithologe)

Hier nochmal ein Filmchen auf Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=3ZjiB8NnVMQ

Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche, bis bald, eure Ines

Vögel soweit das Auge reicht…

Mittwoch, Januar 21st, 2009

Möwen, Elstern und Raben als Killer? Vor dem Jahr 1963 ein ziemlich abwegiger Gedanke. Doch seitdem wissen wir, dass Federtiere auch Furcht einflößende Angreifer sein können! Was in jenem Jahr geschah, fragen Sie? Alfred Hitchcocks “Die Vögel” hatte Kinopremiere. Nun schreiben wir den 18. Januar 2009, es ist Sonnenuntergang im Colombipark in Freiburg. Tausende von mir unbekannten Vögel versammeln sich, aus dem Bäumen ist lautstarkes Zwitschern zu vernehmen, welches auch Nachts nicht verstummt und dann beginnen die spektakulären Flugformationen. Ich habe so etwas wirklich noch nie gesehen… Was sind das für Vögel? Weshalb treffen sie sich zum Sonnenuntergang? Weshalb schlafen sie Nachts nicht? Wer kennt des Rätsels Lösung? Bitte um Info!

Meine  Freundin hat es gefilmt, wenn es euch interessiert geht es hier weiter: http://www.youtube.com/watch?v=DrK4Dk3T5iw&feature=channel

So, meine Finger sind voller Farbe. Ich habe heute Abend ein lustiges Geschenk für einen Freund gebastelt und werde euch in Kürze auf dem Laufenden halten, was dabei rausgekommen ist :-)

Bautagebuch Mercedes-Benz Niederlassung Baden-Baden

Dienstag, Januar 20th, 2009

 

In diesem Filmchen auf Youtube werden die Vorbereitungen diverser Verschönerungen für die Mitarbeiterplätze der Mercedes-Benz Niederlassung in Baden-Baden gezeigt. Es gibt auch eine Umgestaltung verschiedener Publikumsbereiche, sowie für die Wagenauslieferung, welche stimmungvoll in Szene gesetzt werden soll. Bald folgt der Teil 2, mit dem Endergebnis.

http://www.youtube.com/watch?v=D0NGjhooATU

An dieser Stelle einen ganz liebe Grüße an Friederike Damerau, die diesen Film gedreht hat und viele Stunden nicht nur von meiner Seite, sondern auch nicht vom Computer gewichen ist. DANKE!

Wer mehr über Ihre Arbeit erfahren möchte: http://www.trigger-x.de/

Kakao & Liebe

Sonntag, Januar 18th, 2009

Zeit und Muße bei heißer Schokolade und einem guten Buch. Das liebe ich!

Gestern kam eine Reportage in Arte über Gianluca Franzoni aus Italien, einem Avangardisten in Sachen Schokoladenherstellung. Ich habe Mal per Zufall auf einer Slow Food Messe ein Stücken seiner Schokolade probiert und bin seit dem diesem unvergleichbarem Geschmack verfallen. Er produziert ohne Zucker und ohne Milch. Die Herstellung ist so aufwändig, vergleichbar wie bei den Spitzen Rebsorten von den teuersten Weinen.

mehr Infos unter: http://www.shop-quintessenz.de/shop.php?domori-schokolade

Nach der spannenden Reportage (könnt ihr euch noch eine Woche online ansehen unter  http://www.arte.tv/de/programm/242,day=1,week=4,year=2009.html ) habe ich mit meiner Mutter einen Nachtflohmarkt in Freiburg besucht. Hier habe ich diese zwei süßen Holzfigürchen für sage und schreibe 5 Euro aus den 60iger Jahren erstanden. Sind sie nicht süß?

Außerdem ein Buch von 1963 mit dem Titel: “Die Blumen des Herrn Albin.” Untertitel: “Tagebuch eines Sanftmütigen”

Diese herrlich illustrierte Geschichte handelt von einem armen Junggesellen in einer großstädtischen Hinterhofmansarde, der das Leiseste und Zarteste seines Lebens hütet wie seinen Augapfel: Blumen.

Ob idyllisch oder problematisch, immer sind Albins Erlebnisse mit Blumen, Frauen, Freunden beschwingt durch jene Heiterkeit, die eine höhere Stufe des Menschlichen bedeutet und Zeugnis gibt vom gelassenen Drüberstehen des stilvollen Lebenskünstlers und echten Philosophen.

Ich habe das Buch am heutigen verregneten Sonntag mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht verschlungen…herrlich!!!

Madame Skurril

Donnerstag, Januar 15th, 2009

Es ist Mal wieder an der Zeit meinen Brieffreundinnen Post zu schicken. Zu diesem Zweck hab ich am Wochenende ein Bildchen gemalt, um dieses zu vervielfältigen und Karten daraus zu basteln. Wie ihr seht, stehe ich dazu, dass ich aus dem Schwarzwald komme…I Love red Bommels!

Ich mag es Briefe zu schreiben und natürlich auch Briefe zu erhalten. Mit meiner Freundin Gerda aus Bayern schreibe ich schon seit 20 Jahren, auch mit meiner Studienkollegin Suzanne aus Saarbrücken verbinden uns seit ebenso langer Zeit die klassischen Zeilen, auch Gaby aus der Schweiz, die mittlerweile im Oman lebt und Christel aus Bielefeld, die ich eigentlich übers Internet kennengelernt habe und die mich auf diesem Blog die Tage wieder gefunden hat, gab es immer einen regen Austausch auf Papier. Das freut mich sehr!

Falls ihr auch Lust habt Mal wieder zum Füller zu greifen, dann könnt ihr euch hier gerne diese Karte Downloaden. Einfach auf festeres DN4 Papier ausdrucken, einmal falzen, fertig!

madame-skurril_dn4_aussenseite

An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an Erwin, der mir zu Weihnachten einen traumhaft schönen Füller geschenkt hat und mit dem ich auch die Illustration gemalt habe, bzw. die Karten damit beschriften werden. Vielen Dank!

Des Gärtners Sehnsucht ist im Winter am größten

Montag, Januar 12th, 2009

Da ich Blumen über alles liebe, bin ich natürlich ständig auf der Suche nach ihnen, auch wenn sie aus Eis sind.

Letzte Woche hat mich für einen Tag eine Filmemacherin bei der Arbeit begleitet, mehr dazu bald auf diesem Blog. Bei dieser Gelegenheit gab es viel Zeit zum Quatschen und auch der ein, oder andere Traum kam zur Sprache.

Ich wünsche mir Biokapital…was ich darunter verstehe seht ihr hier auf diesem kleinen Filmchen:

http://de.youtube.com/watch?v=juKVLEjNsAk&feature=channel_page

 

Ich hatte schon einmal diesen Traum für 3 Jahre gelebt, quasi zur Probe. Es war ein altes Badehaus aus den zwanziger Jahren an einem Fluss in einem Naturschutzgebiet, mit Land zum Bepflanzen soweit das Auge reichte.  Leider hat mir das Grundstück nicht gehört und ich musste es wehleidig wieder abgeben. Also, wenn ihr jemand kennt, der in Waldkirch oder Umgebung Ackerland zu verkaufen hat, dann bitte Info an mich.

Mehr Bilder hier unter:

http://www.mood-management-ltd.de/sub-nav2/presse.html

Bautagebuch - Sanierung von Altbauwohnungen in Freiburg

Freitag, Januar 9th, 2009

 

Ich liebe es zu Bauen, ich liebe Baustellen, ich liebe sogar Handwerker! Was ich nicht mag ist Baustaub, aber der gehört nun Mal dazu.

Ein Großteil meiner Zeit verbringe ich deshalb mit Vorliebe auf Baustellen. Oft werde ich gefragt, ob ich als Frau keine Probleme mit Handwerkern habe, oder als Bauleiterin nicht anerkannt werde.

Dazu kann ich nur sagen:”Nein, ganz im Gegenteil”!

Frauen mögen Männer, können super organisieren, weit im voraus denken, verlegen keine Haustürschlüssel, können in Krisenmomenten ausgleichend einwirken, bzw. Krisenstimmung erzeugen, wenn Not am “Mann” ist.

Also, an alle Frauen die immer davon geträumt haben eine “Baulöwin” zu werden….traut euch!

Und hier ein kleines Bautagebuch als PDF, für alle, die Interesse an dem Resultat meiner Arbeit haben.

bautagebuch-01092

Mein Haus, mein Auto, mein Boot…

Montag, Januar 5th, 2009

Ich konnte ja nicht wissen, welche Reaktionen ein paar Bilder aus der Natur auslösen…

Heute kam gleich eine Mail von einem Freund von mir aus USA, mit Bildern “seines” Hausberges und folgendem Kommentar:

(OLi schreibt:) Halli Hallo,
Das ist der Ausblick von unserem Hausberg www.bogusbasin.com  auf 2000 Meter Höhe über das Hinterland,  an der Grenze zwischen den Rocky Mountains und der Wüste, in Boise, Idaho…da wo verstreute Waldkircher wohnen und aus der Ferne dem Ines Bitsch Imperium neue Reichweite schaffen :)
Beim Knipsen sind mir allerdings schier die Finger ab gefroren…

Danke Oli für deine genialen Fotos und viele Grüße an alle Waldkircher auf der ganzen Welt :-)

Sonntag auf dem Kandel

Sonntag, Januar 4th, 2009

Heute war ein herrlich sonniger Tag und ich bin auf unseren Hausberg gefahren. Obwohl viele Skifahrer/innen,  Langläufer/innen und Schlittenfahrer/innen auf dem Kandel unterwegs waren, gab es auch jede Menge ruhige Wege und Plätzchen abseits des Trubels.

Für mich war es heute ein ganz experimenteller Tag, denn ich habe mir zu Weihnachten eine Videokamera geschenkt. Ich dachte es wäre ganz schön, wenn ich in meinen Blog ab und zu ein Filmchen reinstellen könnte. Nun heißt es aber ersteinmal Kamera verstehen und die neue Software zur Filmbearbeitung lernen. Bis der erste Clip online ist, müsst ihr also noch etwas Geduld aufbringen.

Mit der Videokamera habe ich diese Fotos geschossen und wie das geht habe ich zumindest schon Mal raus.

Es war einfach herrlich heute bei Sonnenuntergangsstimmung. Alles so ruhig, klar und rein. Zeit zum tief Durchatmen, um mit frischer Energie in die neue Woche zu starten.

Und natürlich auch Zeit seinen Gedanken freien Lauf zu lassen. Was bringt das neue Jahr, wie richte ich mich aus, was für Wünsche und Träume möchte ich realisieren und welche Träume möchte ich erst noch träumen und welche Wünsche möchte ich mir und meinen Liebsten neu wünschen…

Ich halte euch auf dem Laufenden…bis bald

HAPPY NEW YEAR!

Freitag, Januar 2nd, 2009

…und, gut reingerutscht?

Am letzten Tag im alten Jahr habe ich Mittags spontan bei meinen Freunden Katja und Armin gemütlich in der Küche verbracht. Es gab köstlichen Lachs und Champagner, sowie einiges zu erzählen. Es war gerade gut dass ich da war, denn Armin kochte mein Rotkraut Rezept nach, bzw. veränderte sein eigenes Rezept so, dass es eine Mischung aus beiden Rezepten wurde.

Wichtig an seinem Rezept…viiiiiel Alkohol. Nachdem der Champagner alle war,  tranken wir den Rotwein weiter, mit dem auch das Rotkraut verfeinert wurde. Danach sah ich verwundert zu, wie edle Schnäpse und Brände ebenfalls in den Kochtöpfen verschwanden.

Das Kaaaramelisieren der Frühlingsschwiebeln und Äpfeln in Ho-honig ho-highs, wurde noch durch die Zugabe von Pinienkernen und Himbeerenmarmelade ge ge gewas? Ah, gedopt, eh getoppt. Ischhätdeslätschteglasweinnidtrinkesolle…

Zum Abschluss kamen noch super aphrodisierende Gewürze aus Ägypten dazu. Dann kam der große Moment des Probierens und ich muss schon sagen: “Riesen Kompliment an den Koch!”

Aber irgendwie war nach der Kochsession alles etwas anders als vorher…

findet ihr nicht auch?