Archiv für April, 2010

Offizielle Eröffnung der 1. Kinderlounge in der Bahnhofsmission

Dienstag, April 20th, 2010

„Immer mehr Kinder und Jugendliche suchen die Hilfe in den Bahnhofsmissionen“ Deshalb wurde auf diese Nachfrage reagiert indem als Pilotprojekt die Räumlichkeiten der Bahnhofsmission in Heidelberg neu gestaltet worden sind. Letzte Woche am Freitag fand mit großem Presseandrang die offizielle Eröffnung statt. Das Doppelsitzsofa steht als Symbol für eine kindgerechte und gemütliche Anlaufstelle. Eine Spende der Kinderhilfsaktion „Herzenssache“ ermöglichte die Finanzierung dieser Umgestaltung, ebenso die Anschaffung verschiedener Pädagogischer Spielmaterialien und die Fortbildung der Mitarbeiter/innen. Das Konzept und die gestalterische Umsetzung für alle Badischen Bahnhofsmissionen  habe ich mit großer Freude ehrenamtlich zur Verfügung gestellt. Für alle Bahnhofsmissionen liegen nun individuelle Konzepte vor und es folgen bis zum Sommer die Standorte Mannheim, Karlsruhe, Kehl, Offenburg und Freiburg in einem neuen Erscheinungsbild.

Hier einige vorher nachher Bilder von Heidelberg:

Bei den vielen Gesprächen in den Missionen wurde mir erneut bewusst, was die Teams und deren vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter für einen großartigen Job leisten. Es freut mich sehr, wenn ich ein kleines bisschen dazu beitragen kann, dass sich GROSS und KLEIN zukünftig in den meist sehr beengten Räumlichkeiten etwas wohler fühlen können.

Hierzu gab es auch einen Bericht in der Sonntagszeitung.

Der Artikel hat eine richtige Welle an Reaktionen ausgelöst. Von Menschen, die mich zu meiner Arbeit beglückwünscht haben, bis Firmen, Künstlern und Praktikanten, die sich bei mir beworben haben. Eine lustige Begegnung gab es auch, denn durch den Artikel hat eine Frau mit mir Kontakt aufgenommen und so wie es sich herausgestellt hat, hat sie einen Hund der ein Halbgeschwisterchen von meinen beiden Rackern ist. Zufälle gibt es…mindestens so viele, wie bunte Schmetterlinge zukünftig in den Bahnhofsmissionen flattern werden :-)

Frühlingserwachen in Marrakech

Mittwoch, April 14th, 2010

Noch blüht überall die wilde Kamille, doch bald wird hier auf einer Fläche von insgesamt zwei Hektar ein Komplex mit Haupthaus, Nebenhäusern, Hamam, Tennisplätzen und Poolhaus gebaut, der die Atmosphäre und den Charme einer traditionellen Villa mit moderner Architektur verbindet.

Der architektonische Gesamtentwurf dieses exklusiven Hotel-Resorts stammt aus meiner Feder und ich freue mich schon sehr auf die kommenden Monate, denn Baubeginn ist im Juni. Bis zur Fertigstellung nächstes Jahr werde ich alle sechs Wochen hier sein und mich um die Realisierung des Projekts kümmern.

Es ist mir immer eine besondere Freude, wenn ich mit interessanten und spannenden Menschen zusammenarbeiten kann. Zum Beispiel mit Sandra, einer ganz lieben Geschäftspartnerin, die schon seit über zwei Jahren in Marrakech lebt und arbeitet. Sie bringt sehr viel Know-how und jede Menge Lebensfreude mit.

Ich kenne keinen Ort dieser Welt, der über so viele einzigartige Hotelprojekte, Restaurants, Clubs und Bars verfügt wie Marrakech. Deshalb möchte ich euch hier ein paar kleine Tipps geben:

Auf den Bildern seht ihr das Murano-Resort. Es ist deshalb etwas Besonderes, weil es eines der ersten Design-Hotels war und einen roten Pool hat. Es gab eine spektakuläre Eröffnungsfeier in Kooperation mit Absolut Vodka, über die man heute noch spricht. Da wurde im Hochsommer der ganze Pool eingefroren und im Garten aus Eis geschnitzte Statuen aufgestellt. Dazu gab es coolen Clubsound und natürlich reichlich Wodka…

http://marrakech.muranoresort.com/murano.html

Mein Lieblingshotel mitten in der Medina ist jedoch das Anayela. Sehr persönlich geführt, mit ganz außergewöhnlichem Design. Nicht umsonst mehrfach ausgezeichnet, obwohl es nur über eine Hand voll Zimmer und einen Minipool verfügt. Hier der Blick von der Dachterrasse über die Dächer der Altstadt und im Hintergrund das Atlasgebirge.

http://www.anayela.com/

Wer lieber ein modernes Hotel mitten in der Stadt mit einer tollen Sky-Bar und einem hippen Restaurant mag, dem kann ich das BAB Hotel empfehlen.

http://www.babhotelmarrakech.com/

Schräg gegenüber ein sehr empfehlenswertes, ganz traditionelles Restaurant in einem alten Stadtpalast mit lecker Essen und gemütlicher Bar.

http://www.latrattoriamarrakech.com/

Ein Besuch lohnt sich also! Die Gegensätze ziehen sich hier an und dadurch entsteht eine gewisse Magie, der man sich nur schlecht entziehen kann.

Love Affair With EVERYDAY LIVING

Montag, April 12th, 2010

Zugegeben, etwas GARTENverrückt muss man schon sein, wenn man sich eine knapp 2000 qm große Wiese direkt an einem Fluß kauft. Aber das bin ich: absolut grünsüchtig, wild darauf, meine Hände in gut duftender Erde zu vergraben und anzupflanzen, was das Zeug hält… Für mich ist das die beste Art der Entspannung — und ich kann davon einfach nicht genug bekommen!

Letztes Jahr im Sommer habe ich mir glücklicherweise diesen lang gehegten Wunsch erfüllen können. Nach jahrelanger intensiver Suche fand ich endlich ein kleines Naturparadies, nicht weit von meinem Wohnort gelegen.

Im letzten Herbst ließ ich acht Obstbäume vom Gärtner anpflanzen. Einen wunderschönen Apfelbaum gibt es zwar schon, aber ich habe mich für bunte Vielfalt entschieden. Folgende Obstsorten sollen hier blühen und Früchte tragen:

ein Apfel “Roter Boskoop”

ein Apfel “Freiherr von Berlepsch”

eine Zwetschge “Hanita”

eine Süßkirsche “Regina”

eine Mirabelle “von Nancy”

eine Birne “Gräfin von Paris”

eine französische Aprikose

und ein roter Weinbergpfirsich

Der nächste Schritt für dieses Frühjahr wurde gestern gemacht: mit familiärer Unterstützung habe ich ein Gemüsebeet angelegt.

Morgens waren wir schon die ersten an der Grünschnittstelle und haben uns mit reichlich Pflanzenerde eingedeckt. Hier mein Cousin Frank — schon unverschämt gut gelaunt.

Aus Bauholzdielen haben “wir” (ääähem… ich meine Frank ! Vielen lieben Dank nochmal an dieser Stelle!) stabile Rahmen gebaut, die Grasnarbe abgelöst und die künftigen Hochbeete genau ausgerichtet. Um genau zu sein - sehr präzise ausgerichtet, denn die Jungs waren beim Ausmessen außerordentlich penibel…

Nach dem Abstechen des Bodens ist wunderbare Erde zum Vorschein gekommen. Wir konnten es selbst nicht glauben: butterweich, ohne Steine und mit wunderschöner Farbe. Das liegt sicherlich daran, dass zuvor 15 Jahre Nachbars Schafe hier geweidet haben. Das dürfen sie natürlich immer noch, nur ganz gezielt und umzäunt, sonst bleibt vom künftigen Gemüsegarten nicht mehr viel übrig. Hier meine lebenden Rasenmäher. Sind sie nicht süß?

Bis wir die zwölf Beete platziert und mit insgesamt vier Kubik frischer Pflanzenerde befüllt hatten, dauerte es schon den ganzen Tag. Zum Glück wurden wir zwischendurch immer wieder mit etwas Sonne belohnt.

An tatkräftiger Unterstützung hat es natürlich auch nicht gefehlt. Hier Tim bei der Arbeit — und ich möchte jetzt bitte keinen Kommentar hören von wegen Kinderarbeit und so :-)

Auch ein wildfremder Junge aus der Nachbarschaft stand auf einmal da und hat fleißig bei den Aufräumarbeiten rund um einen frisch gefällten Baum mitgeholfen. Man beachte bitte die coole Sonnenbrille und den hoch konzentrierten Blick.

Am späten Nachmittag hatten wir unser Werk vollendet. Nun kann ich es kaum erwarten, kleine Pflänzchen einzusetzen. Vielleicht fragt ihr euch, warum wir uns für Hochbeete entschieden haben. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es wesentlich rückenschonender ist, so zu arbeiten (Ich werde auch nicht jünger). Kleiner Effekt am Rande: Die Schnecken bleiben somit auch etwas auf Abstand.

Das ist erst der Anfang. Ich habe noch viele Gartenträume, z. B. den von einem Rosengarten, einem Badehaus samt Badesteg, einer Outdoorküche usw. Ich werde euch weiterhin von meinem kleinem Countryprojekt berichten. Versprochen!

Bis bald, eure GARTENkatalogverschlingende Ines

Frohe Ostern!

Samstag, April 3rd, 2010

Hey! Ich wünsche euch allen ein ganz tolles Osterfest und viele freche Häschen. Egal ob ihr die Tage zu Hause oder bei Freunden verbringt – viele bunte Eier sollen euch ins Nest rollen! Anbei noch eine kleine Deko-Idee von meiner Freundin Sabine aus Frankreich. Bei ihr lässt es sich wunderschön familiär feiern und es ist mir immer eine ganz besondere Ehre, hier sein zu dürfen.

Bis bald, eure Ines