Pimk your Blackforest
Freitag, Januar 15th, 2010Ich hoffe ihr seid alle gut, gesund und glücklich in das Neue Jahr gerutscht und habt euch schon an die Jahreszahl 2010 gewöhnt.
Zum Ende des Jahres mussten noch einige Projekte fertig werden, unter anderem ein Aufenthaltsraum für das Studentenwerk in Freiburg. Vielleicht erinnert ihr euch? Ich hatte schon in einem Bautagebuch-Eintrag aus dem letzten Jahr von einem Kunstwettbewerb berichtet, bei dem skurrile Dekorationsobjekte gesucht wurden. Der Wettberwerb läuft noch, aber der Umbau der Raums wurde - wie heiß ersehnt - zu Weihnachten fertiggestellt.
Da es sich um ein Low Budget-Projekt handelt und der Raum vorher ziemlich nüchtern und kalt wirkte, hatte ich die Idee, hier etwas Schwarzwaldambiente zu zaubern. Lustig und preisgünstig. Und natürlich mit allen Klischees, die mit “Schwarzwald” verbunden sind.
Hier seht ihr den Raum vorher und nachher:
Der Bodenbelag wurde erneuert in frischem Maigrün, die Wände erhielten einen warmen Anstrich, eine Fototapete ziert eine große Wand und sorgt für nature feelings. Ein Holzpodest mit Kissen und Leselicht soll zum Chillen einladen.
Dieser Raum ist eigentlich ein Durchgangzimme. Damit man sich besser orientieren kann, haben wir auf einem Wanderwegweiser die Richtungen zu den einzelnen Abteilungen angegeben.
Ach ja, da war noch die Sache mit dem unschönen Getränkeautomaten, dem Leergut, einer mächtigen Türe…das haben wir so gelöst:
Damit der Besucher auch richtig auf Wald eingestimmt wird, darf natürlich ein Vogelzwitscher per Bewegungsmelder nicht fehlen
Das Jahr hat bei uns arbeitsreich begonnen. Vielen lieben Dank an dieser Stelle auch an Jessica, meiner Praktikantin, die sich richtig ins Zeug gelegt hat. Hier übt sie sich gerade im freien Zeichnen und im Umgang mit Pablo (Oder Pablo mit Jessica, wer weiß das schon so genau…). Es gab jedoch nicht nur Fun, sondern es wurde auch anspruchsvoll gearbeitet und wir zeichneten Entwürfe und Pläne für ein Hotel Ressort in Marrakech. Jessika, das hast du klasse gemacht! Bravo!!!
Jetzt wäre ich natürlich auch viel lieber in Marrakech, anstatt dem Schnee zuzuhören, welcher sich in Form von Minilawinen von meinem Dach verabschiedet. Aber was soll ich sagen?: “Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder, keine Frage!”




















































