Archiv für die ‘Bei mir Zuhause’ Kategorie

Pimk your Blackforest

Freitag, Januar 15th, 2010

Ich hoffe ihr seid alle gut, gesund und glücklich in das Neue Jahr gerutscht und habt euch schon an die Jahreszahl 2010 gewöhnt.

Zum Ende des Jahres mussten noch einige Projekte fertig werden, unter anderem ein Aufenthaltsraum für das Studentenwerk in Freiburg. Vielleicht erinnert ihr euch? Ich hatte schon in einem Bautagebuch-Eintrag aus dem letzten Jahr von einem Kunstwettbewerb berichtet, bei dem skurrile Dekorationsobjekte gesucht wurden. Der Wettberwerb läuft noch, aber der Umbau der Raums wurde - wie heiß ersehnt - zu Weihnachten fertiggestellt.

Da es sich um ein Low Budget-Projekt handelt und der Raum vorher ziemlich nüchtern und kalt wirkte, hatte ich die Idee, hier etwas Schwarzwaldambiente zu zaubern. Lustig und preisgünstig. Und natürlich mit allen Klischees, die mit “Schwarzwald” verbunden sind.

Hier seht ihr den Raum vorher und nachher:

Der Bodenbelag wurde erneuert in frischem Maigrün, die Wände erhielten einen warmen Anstrich, eine Fototapete ziert eine große Wand und sorgt für nature feelings. Ein Holzpodest mit Kissen und Leselicht soll zum Chillen einladen.

Dieser Raum ist eigentlich ein Durchgangzimme. Damit man sich besser orientieren kann, haben wir auf einem Wanderwegweiser die Richtungen zu den einzelnen Abteilungen angegeben.

Ach ja, da war noch die Sache mit dem unschönen Getränkeautomaten, dem Leergut, einer mächtigen Türe…das haben wir so gelöst:

Damit der Besucher auch richtig auf Wald eingestimmt wird, darf natürlich ein Vogelzwitscher per Bewegungsmelder nicht fehlen :-)

Das Jahr hat bei uns arbeitsreich begonnen. Vielen lieben Dank an dieser Stelle auch an Jessica, meiner Praktikantin, die sich richtig ins Zeug gelegt hat. Hier übt sie sich gerade im freien Zeichnen und im Umgang mit Pablo (Oder Pablo mit Jessica, wer weiß das schon so genau…). Es gab jedoch nicht nur Fun, sondern es wurde auch anspruchsvoll gearbeitet und wir zeichneten Entwürfe und Pläne für ein Hotel Ressort in Marrakech. Jessika, das hast du klasse gemacht! Bravo!!!

Jetzt wäre ich natürlich auch viel lieber in Marrakech, anstatt dem Schnee zuzuhören, welcher sich in Form von Minilawinen von meinem Dach verabschiedet. Aber was soll ich sagen?: “Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder, keine Frage!”

Heute hat Charlotte ihren letzten Tag…

Freitag, November 6th, 2009

15 Jahre jung, in der 10. Klasse des Gymnasiums, hat sich Charlotte bei mir um ein 2 wöchiges Praktikum beworben, da sie später Architekur studieren möchten. Charlotte wurde von mir ins kalte Wasser geworfen und musste sich in vielen Disziplinen beweisen…

… z. B. in Entwurf, Konzept und Design. Es ist sein sehr schöner Werdegang zu erkennen, angefangen von den ersten Scribbles, bis zur fertigen Kollage. Wirklich erstaunlich, welche Fortschritte Charlotte in nur 14 Tage gemacht hat. Hier seht ihr die fertige Kollage und darunter die ersten Entwürfe.

Aber natürlich gab es auch jede Menge andere Punkte zu bearbeiten, wie beispielsweise das Mithelfen einer Einrichtung für eine Ferienwohnung, jede Menge administrative Arbeit in Word und Excel und nicht zu vergessen: “das gute alte “SCHÖNSCHREIBEN” von Hand”

Nach nun 2 Wochen intensiver Zusammenarbeit, hat man sich schon so richtig aneinander gewöhnt und nicht nur ich, sondern auch meine Hunde Pablo und Mimi.

Liebe Charlotte, viele Dank für deinen tollen Einsatz, wir wünschen dir viel Erfolg für die Zukunft!

Wir werden dich vermissen…

Meine neue Büroeinrichtung

Donnerstag, September 10th, 2009

Hallo meine Lieben,

schon vor längerer Zeit habe ich euch berichtet, dass ich mein Büro neu einrichte und eigens dazu Möbel entworfen habe, um diese vom Schreiner bauen zu lassen.

Jetzt nach vielen Monaten des Wartens ist es soweit, hier das Ergebnis:

Das ganze Unterfangen war gar nicht so einfach, denn die vielen Füße mussten Stück für Stück entworfen und gedrechselt werden. Es gibt nicht mehr viele Handwerker, die diese Technik beherrschen. Da es sich um Massivholzmöbel handelt und ich unbedingt cremefarbener Klavierlack wollte, waren viele Arbeitsschritte und gutes Aushärten notwendig, um dieses Ergebnis zu erziehlen.

In der Mitte des Tisches verlaufen in einer Klappe unauffällig sämtliche Kabel und in dem Sideboard habe ich nun endlich viel Stauraum für Ordner und Unterlagen.

Die Stühle sind von Vitra, die Sofas habe ich bei den neuen Wiener Werkstätten anfertigen lassen. Letztere schone ich noch mit einer Decke, bis meine Hunde “beide” kapiert haben, dass da nur und ausschließlich Menschen drauf dürfen. Wir üben noch….

Die ersten Reaktionen waren von “Wow, finde ich absolut genial” bis über ” Huch, damit kann ich gar nichts anfangen”. Da man sich im kreativen Bereich einer breiten Palette von Kritik aussetzt und ich alles wollte, außer multi symphatisches Design, kann ich natürlich mit allen Meinungen sehr gut leben :-)

Ein lang gehegter Wunsch ist dieser kleine Schrank, der im Innenleben ein weiterer ausklappbarer Arbeitstisch, sowie viele Fächer und Schubladen verbirgt.  Ideal um daran zu Nähen, Werkeln und zum Präsentationen Basteln.

Die neue Umgestaltung des Raumes hat mich dazu inspiriert mein Bücherregal neu nach Farben zu sortieren. Das ist nicht nur schön, sondern wie sich heraus gestellt hat auch sehr praktisch. Siehe da, aufeinmal finde ich per Handgriff meine Wunschbücher wieder, denn meistens kann ich mich noch an die Farbe das Covers erinnern.

Jetzt noch etwas ganz anderes:

Vielleicht habt ihr ja Lust bei einem Wettbewerb von einem meiner Kunden mit zu machen und so richtig schön kreativ zu sein.

Ich bin schon gespannt, was es zukünftig alles an wilden Kunstobjekten zu bestaunen gibt.

Wasndas?

Samstag, August 29th, 2009

Es wird immer toller hier, erst letzte Woche habe ich in meinem Garten einen riesen Frosch entdeckt, den ich zwar befreit, aber nicht geküsst habe und heute Nacht auch das noch…

Ich hatte die Balkontüre offen und im Augenwinkel sah ich einen schwarzen Schatten reinhuschen. Zuerst dachte ich voller Schreck an eine Ratte, aber nein, es war ein total frecher Igel, der es sich gleich hinter meinen Büchern bequem gemacht hat. Sicherlich wollte er etwas chillen, oder einfach nur ein gemütliches Schlafplätzen finden. Leider haben dann meine Raubtiere Mimi und Pablo Wind davon bekommen und sind hier fast im Dreieck gesprungen. Es wurde stürmisch gebellt und danach um die Wette geschnüffelt.

Also wieder eine Nacht-ohne-Nebel-Befreiungsaktion :-)

Husch husch und schon isser wieder weg…Ich auch, 3.51 Uhr, Samstag morgen, gute Nacht Freunde

Endlich Sommer!

Samstag, Juni 13th, 2009

Die Rosen blühen wie verrückt und endlich lässt es sich draußen herrlich gärtnern, genießen und entspannen. Da ich beruflich viel unterwegs bin, genieße ich jede Minute Zuhause in meinem kleinen Reich. Natürlich nicht nur ich, sondern auch Pablo und Mimi.

Groß geworden sind die zwei Süßen, immerhin schon über 6 Monate alt und sehr, sehr sportlich. Das typische Bild: ” Ich auf dem Fahrrad, die beiden Hunde davor wie ein fliegendes Pferdegespann und anstatt zu radeln bin ich meist nur am bremsen, damit es nicht tempoüberschreitende Ausmaße annimmt :-)


Verena 11 Jahre möchte Modedesignerin werden

Donnerstag, Juni 11th, 2009

Was liegt da näher, als das Nähen zu erlernen?

Deshalb haben wir einen Näh Nachmittag eingelegt und das Ergebnis was ihr hier seht, hat sie wirklich selbst zustande gebracht. Angefangen von dem Entwurf des Kleides, der Auswahl des Stoffes und dem Schneidern des Kleidchens. Natürlich brauchten wir noch passende Schuhe aus meinem Fundus für das Fotoshooting und fertig war das Supermodel.

Soooo stolz bin ich auf meine kreative kleine Freundin aus der Nachbarschaft!

Habenwill

Sonntag, Mai 17th, 2009

Die Geschichte begann in einem Designer Laden, in dem ich mich mit einer Freundin nur aus reiner Neugier und wirklich nicht aus Kaufinteresse befand. Die Verkäuferin streckte mir einen Narzissengelb-und Sandfarbenen-Seiden-Fummel hin und meinte, ich solle ihn ihr zuliebe Mal probieren, es wäre genau das richtige Kleid für mich. “Haha, ein guter Verkaufsprofi” dachte ich bei mir und unter Gruppenzwang verschwand ich in der Umkleidekabine. Als ich ich mich neu bekleidet zeigte, strahlten alle Gesichter, auch meins. Das Kleid war wirklich wie für mich gemacht und versprühte durch und durch gute Laune. Leider hatte ich keine Einladung zu einer Oskar Verleihung, oder sonstige Gelegenheiten, bei der ich diesen Hauch von Nichts hätte anziehen können. Die Verkäuferin meinte: “Ach, da brauchen Sie doch keinen Anlass dafür…das Kleid ziehen Sie für sich ganz alleine an, an einem Tag, an dem Sie gute Laune haben und es sich Zuhause so richtig gut gehen lassen”. Fragezeichen stiegen auf und wir verließen nach dem Schock in Hinblick auf den Kaufpreis etwas traurig und unverrichteter Dinge das Geschäft.

Was soll ich sagen…wochenlang ging mir dieses Ding nicht mehr aus dem Kopf. Einer Raumausstatterin erzählte ich von meinem Erlebnis und sie schenkte mir unverzüglich (wohl aus Mitleid) ein Narzissengelbes Lammfellkissen. Eines Tages hatte ich die Faxen satt “mit immer wieder an das doofe Kleid denken”. Also bin ich in das Geschäft zurück (das Kleid hing Gott sei Dank noch da) und die Chefin des exklusiven Hauses begrüßte mich mit “Ich wusste, dass sie wieder kommen” und schwupp die wupp gehörte das Habenwill mir, nachdem ich sogar noch einen 30%tigen Preisnachlass bekommen habe.

Warum ich euch das erzähle? Es gibt Dinge im Leben, von denen ist man nur an einem Tag begeistert und am nächsten Tag ist schon wieder alles vergessen. Es gibt jedoch auch Dinge im Leben, die einen nicht mehr loslassen und durch und durch inspirieren und motivieren. Es ist zwar nur ein Kleid, aber dieses bisschen Stoff bringt mich zum Lachen, Schwärmen und Träumen.

An alle Männer die diesen Blog lesen: “Unfassbar aber wahr, wir Frauen können wirklich Kleider lieben” :-)

Draußen hat es eben gewittert und geregnet, es ist schwül, die Sonne blitzt wieder etwas zwischen den Wolken hervor. Wen kümmert es jedoch? Mein Kleid und ich erfreuen uns jedenfalls bester Laune. Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag, eure tagverliebte Ines.


hoppel hoppel, anstatt bunte Eierchern suchen…

Samstag, April 11th, 2009

…habe ich mich heute an diesem herrlichen Tag zu meiner Freundin Andrea in das Töpferatelier aufgemacht. Hier einige Beispiele von ihren unterschiedlichen Lasur-Rezepturen. Sieht das nicht wunderschön aus…

Andrea ist zwar im heutigen Leben Steuerberaterin, aber früher hat sie das Töpfern in Hamburg studiert und hat auch ein paar Jahre in Spanien von der Töpferkunst gelebt. Jetzt kommt aber der Hammer, obwohl Andrea ein super tolles Atelier hat, hat sie seit sage und schreibe 12 Jahren (!) keinen Ton mehr in den Fingern gehabt. Als wir den Ton auspackten, bekamen wir beide vor Aufregung und Freude im wahrsten Sinne des Wortes “keinen Ton mehr raus” und unsere Gesichter verwandelten sich in ein einziges breites Grinsen. Seit sehr langer Zeit habe ich versucht Andrea zu inspirieren, die in Vergessenheit geratene Liebe zu diesem Handwerk für sich neu zu entdecken. Unsere heutige Zusammenkunft war also ein richtig historischer, aufregender und fast alchemistischer Moment…

Nach einem herrlichen Frühstück im Grünen machten wir uns an die Arbeit und vergaßen die Welt um uns. Stundenlang haben wir in diesem schönen Schattenplätzchen verbracht und hatten sooo viel Zeit zum Quatschen, um Pläne zu schmieden und uns an unserer Beschäftigung zu erfreuen. Fun pur!

Bei mir entstand eine Waldundwiesenbrummbienenblumenvase. Hihi :-)

Pablo und Mimi hatten auch ihren Spaß. Sie konnten endlich nach Herzenslust den Boden umgraben, haben bei dem Nachbar gierig und verbotener Weise das ganze Katzenfutter vor der Türe weggefressen und danach ausgiebig in der Sonne gechillt.

Tja, jetzt haben wir schon Karfreitag und ich habe im Vorfeld verschiedene Vorbereitungen getroffen, denn es stehen noch einige Osterbesuche an und natürlich möchte ich nicht mit leeren Händen da stehen. Deshalb habe ich mit meiner Freundin Moni beschlossen, dass wir unsere Ostergeschenke selbst basteln. Hierzu haben wir uns die Tage getroffen und innerhalb kürzester Zeit sah es bei mir wie im kreativen Schlachtfeld aus. Rausgekommen sind diverse “Kitsch as Kitsch can” Osterkissen und kleine Anhänger in Herzen- bzw. Apfelform. Moni hat die Nähmaschine Rattern lassen was das Zeug hielt und Unmengen von Hasen aus Stoff produziert. Echt süß! Hätte sie nicht aus lauter Vorfreude vergessen das Licht an ihrem Auto auszumachen, wäre der Tag fast perfekt gewesen. Aber wir sind ja große Mädchen und mit Überbrücken hat es dann auch noch geklappt. Ich bin diese Woche auch ohne Sprit stehen geblieben…und es hat mich gleich ein edler Prinz mit schicken Cabrio gerettet, aber das ist eine andere Geschichte:-)

Ende gut, alles gut! Hier einige Impressionen vom Moni-Ines-Oster-Basteltag:

Hey ihr da draußen, ich wünsche euch gaaaanz tolle Ostertage. Vielen Dank für euren Zuspruch und die vielen unbekannten Ostergrüße.

Lasst es euch richtig gut gehen, bis bald, eure Ines.

SumSumSum

Freitag, März 13th, 2009

Sobald es beginnt zu Summen und zu Sonnen, jucken mir die Finger und ich muss manisch damit beginnen, dem Garten etwas Gutes zu tun…(ich kann nicht anders). Hier eine kleine Blumen-Ausbeute, die nur darauf wartet für immer und ewig verbuddelt zu werden. Ganz anders bei meinen Wauzis, die warten eigentlich immer nur aufs Fressen und das gemütliche Schläfchen danach, selbstverständlich in der Sonne.

Aber seht selbst…hier ist das SumSumSum-Erwachen:

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Heute jedoch wird es eine außerordentliche Planänderung geben, denn die Reise geht übers weekend nach Stuttgart und nächste Woche bin ich die ganze Woche geschäftlich in Köln.

Jetzt muss ich noch Köfferchen packen, alles noch auf meiner Liste der unerledigten Dinge abhaken und los geht’s.

Ab dem 24. März werde ich dann wieder für euch da sein und bis dorthin gibt es viele News.

Bis bald, eure Ines

Hasch mich, ich bin der Frühling!

Sonntag, März 1st, 2009

Was war das für ein schönes Wetterchen am weekend…die Sonne hat sooo gut getan. Nach dem Besuch einer Gartentraummesse (war eher ein Alptraum und nicht der Rede wert) ging es ab in mein Lieblingscafé, das Blumencafé in Lehen. Für alle die es noch nicht kennen, es ist schon seit Jahren mein unangefochtener Favorit. In einer Baumschule, in einem alten Blumenbindhaus, entstand diese Wohlfühloase einer Floristin, die gepflegte Café-Kultur mit wechselnder und wirklich wunderschöner Floristik verbindet. Immer ein Besuch wert: http://www.blumencafe.de/

Danach habe ich so richtig Lust bekommen in meinem Gärtchen, aus einer Winterschlammschlacht ein duftiges Etwas mit vielen Frühlingsblühern zu gestalten. In der Gärtnerei traf ich einige Nachbarn und wie es so bei Blumenliebhabern ist, richtet sich der erste Blick in den Einkaufswagen…was da wohl schönes, buntes, frisches und duftendes aufgeladen ist…und erst der zweite Blick bringt dann ein freudiges “Ja Haaaalo” heraus.

Achso, mittlerweile hat es sich hier im Viertel wie ein Lauffeuer herumgesprochen, dass ich zwei Hundis habe und ich weiß nicht wer das Gerücht in die Welt gesetzt hat, aber irgendwie sagen alle die mich das erste Mal mit den Dogys sehen: “Achso, die haben ja Haare, wir dachten, dass sind afrikanische Nackthunde.” Also hier ein Beweisfoto für alle (!), meine Hunde haben Haare, fressen keine Bananen, gehen nicht auf die Jagt und tanzen Nachts nicht ums Lagerfeuer :-) Aber was nicht ist, kann ja noch werden…hihi

Kakao & Liebe

Sonntag, Januar 18th, 2009

Zeit und Muße bei heißer Schokolade und einem guten Buch. Das liebe ich!

Gestern kam eine Reportage in Arte über Gianluca Franzoni aus Italien, einem Avangardisten in Sachen Schokoladenherstellung. Ich habe Mal per Zufall auf einer Slow Food Messe ein Stücken seiner Schokolade probiert und bin seit dem diesem unvergleichbarem Geschmack verfallen. Er produziert ohne Zucker und ohne Milch. Die Herstellung ist so aufwändig, vergleichbar wie bei den Spitzen Rebsorten von den teuersten Weinen.

mehr Infos unter: http://www.shop-quintessenz.de/shop.php?domori-schokolade

Nach der spannenden Reportage (könnt ihr euch noch eine Woche online ansehen unter  http://www.arte.tv/de/programm/242,day=1,week=4,year=2009.html ) habe ich mit meiner Mutter einen Nachtflohmarkt in Freiburg besucht. Hier habe ich diese zwei süßen Holzfigürchen für sage und schreibe 5 Euro aus den 60iger Jahren erstanden. Sind sie nicht süß?

Außerdem ein Buch von 1963 mit dem Titel: “Die Blumen des Herrn Albin.” Untertitel: “Tagebuch eines Sanftmütigen”

Diese herrlich illustrierte Geschichte handelt von einem armen Junggesellen in einer großstädtischen Hinterhofmansarde, der das Leiseste und Zarteste seines Lebens hütet wie seinen Augapfel: Blumen.

Ob idyllisch oder problematisch, immer sind Albins Erlebnisse mit Blumen, Frauen, Freunden beschwingt durch jene Heiterkeit, die eine höhere Stufe des Menschlichen bedeutet und Zeugnis gibt vom gelassenen Drüberstehen des stilvollen Lebenskünstlers und echten Philosophen.

Ich habe das Buch am heutigen verregneten Sonntag mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht verschlungen…herrlich!!!

Bautagebuch - Projekt Brunnen

Montag, Dezember 29th, 2008

Vorher:

Nacher:

Ich hatte den Traum, dass es immer schön in meinem Gärtchen plätschert…

Vom Traum zur Realisierung brauchte es viel Zeit und Muße. Zum Jahresende habe ich dieses Projekt Gott sei Dank abgeschlossen und ich erfreue mich nun täglich an dem entspannenden Wasserspiel.

Alle Fotos und ein kleines Bautagebuch findet ihr hier: bautagebuch_brunnen_1

Nun geht in großen Schritten auf Sylvester zu und wünsche euch an dieser Stelle ein glanzvolles, genußvolles, humorvolles, erfülltes und gesundes Jahr 2009.

Rutscht gut rein, bis im Neuen Jahr, ich freue mich auf euch

Liebe Grüße aus dem Kutscherhaus

Goldene Rentiere und viel Arbeit…

Mittwoch, Dezember 17th, 2008

Vor Weihnachten habe ich immer gerne das Haus voller Gäste. Zwei Freundinnen waren am Sonntag bei mir zu Besuch und ich habe die Damen mit goldenen Rentieren überrascht. Wir waren uns auch nicht ganz sicher, ob diese Gestalten vom Weihnachtsmann aktzeptiert werden. Wir jedenfalls hatten unseren Spaß mit ihnen…

Die Tage vergehen wie im Flug und ich habe dieses Jahr noch einiges auf meiner Liste, was es abzuarbeiten gibt.

Was mir besonders Spaß an meiner Arbeit macht: Konzepte entwickeln, Scribbeln und mit tollen Menschen zusammen zu arbeiten. Anbei ein Schnappschuß, wie es momentan auf dem Boden vor meinen Schreibtisch aussieht…

Eine junge und sehr talentierte Illustratorin und Textilkünstlerin entwirft und stickt für den Messestand meines Kunden einige textile Kunstwerke. Ich bin sehr gespannt, was sich Dina Rautenberg alles einfallen lässt. Für mehr Infos zur Person: www.dinaeht.de

Heute habe ich erfahren, dass wir mit unserem Marketing E-book für den Award ”HP Circle 2008″ nominiert sind, unter der Kategorie: Best Customer /Market Research Initiative

Das Buch könnt ihr euch hier kostenlos ansehen: http://www.hp.com/sbso/special/doityourself/ebook.html?jumpid=ex_r295_go/marketingebook/kimsmb/1H08DoItYourself/SuccessEbook/021408

Ich werde euch auf dem Laufenden halten, ob wir hierfür einen Zinnteller gewinnen :-)

Bis bald, Grüße aus dem winterlichen Kutscherhaus

Weihnachtliches aus der Miniküche

Freitag, Dezember 12th, 2008

Meine Gäste brauchten fast Schneeschuhe, um in die gute Stube zu gelangen.

Damit es richtig schön nach Weihnachten geduftet hat, hatte ich schon mal die Bratäpfel auf den Kamin gestellt.

Butter, Honig, Zimt, Rosinen, Nüsse…riechen winterlich sinnlich.

Es gibt einige Dinge, die fehlen in meinem Haushalt aus Überzeugung. Dazu gehören ein TV, eine Spülmaschine und zwei Kochplatten…

Jawoll, ihr habt richtig gehört. Ich koche auf zwei, anstatt auf vier Herdplatten. Ich bin eine begeisterte Köchin und behaupte schlichtweg, dass ich alles auf 2 Herdplatten zaubern kann.

Gestern gab es:

Blumenkohl-Kokos Suppe mit Ingwerschaum und weihnachtlichen Salbeibutter-Croutons

Rinderfilet mit Kartoffelpüree und karamelisiertem Rahmrotkraut

Bratäpfel mit Zimtstrudeleis

Da meine Gäste nach dem Rezept der Suppe und dem Rotkraut gefragt haben, möchte ich hier etwas aus dem Nähkästchen plaudern.

Einen ganzen Blumenkohl waschen, zerkleinern und in etwas Gemüsebrühe gar kochen. Dazu kommt 1/4 l Milch, 1 Dose Kokusmilch, eine kleine Knolle Ingwer in Stücke geschnitten, etwas Creme Fraiche, schwarzer Pfeffer, Salz und etwas Zimt. Die Suppe mit dem Zauberstab szzzzzzzzzzp szzzzzzzzp szzzzzzzp…ihr wisst schon…

Weißbrot mit Weihnachtsförmchen ausstechen und in der Pfanne mit Butter und frischem Salbei knusprig ausbacken. Damit die Suppe dekorieren und fertig ist die Vorspeise.

Für das Rotkraut 2 Scharlotten und eine Knoblauchzehe in Butter glasig dünsten und mit 6-7 Eßl. Honig bedecken. Nun bei mittlerer Hitze schön karamelisieren lassen. Nicht rühren!

Dazu kommt bestes Rotkraut, einen ganzen Boskop Apfel in kleine Stückchen geschnitten, der Saft einer Zitrone, Salz, Pfeffer, etwas Zimt und das Ablöschen mit einem leckeren Rotwein.

Da hinein ein Gewürzsäckchen gefüllt mit ein paar Nelken, 2 Lorbeerblättern und Kreuzkümmel. Mindestens eine halbe Stunde köcheln, danach Gewürzsäckchen entfernen und vor dem Anrichten etwas Creme Fraiche unterheben.

Bon Appetit!