Archiv für die ‘Food’ Kategorie

Bautagebuch Rio de Janeiro

Dienstag, Februar 16th, 2010

In Deutschland schlichen Eskimos um mein Haus und die ewige Schneeschauflerei hatte schmerzende Hände hinterlassen. Da war es eine willkommene Abwechslung, den Arbeitsplatz für eine Baustellenbesichtigung kurzfristig an die Copacabana zu verlegen. Ich hatte euch ja schon vom Bauvorhaben in Rio berichtet und nun sind es noch vier Monate bis zum Fertigstellungstermin. Die letzten Entscheidungen waren zu treffen, Materialien mussten ausgesucht und geordert werden, denn die Arbeiten laufen auf Hochtouren.

Hier ist ein Entwurf für eine der Terrassen. Darunter seht ihr, wie weit die Bauarbeiten bereits fortgeschritten sind.

Habe ich euch schon erzählt, dass ich Baustellen liebe? Es ist tatsächlich so! Mir kommen sie immer wie ein riesiger Spielplatz vor. Mit einem Sandkasten und den richtigen Förmchen entstehen hier ganz erstaunliche Dinge…

Ich kann natürlich verstehen, dass sich viele von euch bei solchen “Einblicken” nicht viel vorstellen können. Zum Glück gibt es auch sehr schöne “Ausblicke” — von der Baustelle direkt auf den Zuckerhut.

Auch Böden einkaufen funktioniert in Brasilien etwas anders. Das vielfältige Angebot schnell nachwachsender Hölzer ist ein Traum! Sie sind sehr gut im Außen- und zugleich im Innenbereich einsetzbar. Wir haben uns für Ipé Champagne entschieden. Das ist ein wunderschönes, lebendiges Holz in einem mittelbraunen samtigen Ton. Wenn ihr sehen wollt, wie das als Schiffsholzdiele fertig verlegt aussieht, müsst ihr euch noch etwas gedulden.

Rio ist ein wahres Einkaufsparadies und lässt für Privatleute und Bauherren keine Wünsche offen. Es zeigt sich hier natürlich auch, dass es nicht nur viel Armut, sondern auch sehr viel Wohlstand gibt. Hier eines der vielen sehr stylischen Küchenstudios. Es gibt hier in der gehobenen Preisklasse wirklich alles, was das Einkaufsherz begehrt.

Natürlich fehlt es auch nicht an erfrischenden Cocktails. Wenn du bei 35 Grad die meiste Zeit auf einer staubigen Baustelle verbringst, schmecken die Drinks am Abend natürlich doppelt so gut:-)

Immer präsent auch die Polizei. Ein ganz schöner und friedlicher Anblick, die Herren und Damen so hoch zu Roß (auch wenn “schön” hierfür sicherlich der falsche Ausdruck ist und der Eindruck sehr trügerisch sein kann)

Der Karneval ist in Rio nun voll im Gange. In der Stadt herrschte schon in der Vorbereitungszeit eine aufgeheizte Ausgelassenheit, die es wohl nur hier gibt und der man sich auch nicht entziehen kann…

Wieder in good old cold Germany angelangt, muss ich mich erst wieder an dicke Socken, Mütze, Schal und warme Handschuhe gewöhnen. Ist ja klar, dass bei uns unter diesen Wetterbedingungen und mit dieser Outfitgrundlage nie der Samba erfunden werden konnte.

Feiert schön und habt Spaß. Bei uns sagt man “Narri Narro”!!!

Strand meiner Träume

Montag, August 17th, 2009

Es ist noch gar nicht so lange her, da sind wir gesegelt. Von der Türkei nach Griechenland und wieder zurück.

Einer der schönsten Zwischenstationen war für mich war in “Gümüslük”, einem kleinem süßen Ferienort in der Türkei. Hier entdeckten wir ganz einsam und verlassen beim Paddeln eines morgens dieses herrliche Restaurant…

Zunächst ziemlich unscheinbar, jedoch bei näherer Betrachtung höchst interessant…

Sogan Sarmisak, hier kocht eine wirkliche Grand Dame höchst persönlich in ihrem alten Steinhaus, dessen Türen im Sommer für Gäste und Freunde geöffnet sind.

Wir haben zwar das meiste nicht verstanden was auf dieser Karte stand, aber in der Küche wurde schon fleißig Gemüse geschnippelt, Zwiebeln geschmort und uns lief augenblicklich das Wasser im Mund zusammen.

Hier gefiel es uns, denn war es richtig schön bunt und schrill und viel Strandgut und Fundstücke jeglicher Art wurden wild in Szene gesetzt.

Abends wurde alles über und über mit Kerzen in ein Lichtermeer verwandelt und ihr werdet es nicht glauben…das Lokal ist auf Wochen im voraus ausgebucht. Wen wundert’s? So einfach kann Erlebnisgastronomie aussehen:-)

Oft erinnere ich mich an den Strand meiner Träume zurück und jedesmal schmelze ich förmlich dahin :-)

Schaut Mal vorbei wenn ihr in der Ecke seid, es lohnt sich!

http://bodrumonline.biz/ssarmisak.htm

Rio de Janeiro

Donnerstag, Juli 9th, 2009

Hallo meine Lieben! Es ist lange her, dass ich hier einen Blogeintrag gemacht habe, aber es ist auch allerhand passiert. Zuerst war ich im Urlaub auf Mallorca und danach geschäftlich in Rio. Hier ein paar Impressionen:

Ein Kunde von mir hat direkt am Strand der Copacabana in 1a Lage ein Dach eines Hochhauses gekauft und ich gestalte das Umbaukonzept von einigen Penthäusern, welche hier bis Ende des Jahres entstehen werden. Die Tage in Rio waren sehr arbeitsreich, aber auch sehr spannend. Mit Thorsten Nolte arquitetos.arq.br, dem Architekten Vorort, habe ich die ganzen Entwürfe und Pläne besprochen, Materialien ausgesucht und gegrübelt, wie alles optimal im Detail um- und ausgebaut werden kann. Hier bei der Arbeit in lockerer Atmosphäre:

An einem Sonntag war ich in dem Stadtviertel Santa Teresa unterwegs. Dort leben die ganzen Künstler und Freaks. An diesem Wochenende gab es einen Tag der offenen Türe und die zahlreichen Ateliers waren geöffnet, meist sogar in den Priatwohnungen und Privathäusern. Die richtige musikalische und kulnarische Untermalung hat natürlich nicht gefehlt. Das war sehr eindrucksvoll und hier konnte man Rio, die Menschen und die Lebensfreude hautnah erleben.

Bei all den schönen und reizvollen Seiten Rio’s gibt es natürlich auch viele Missstände und Armut. Auf die Frage ob es auch die Wirtschaftkrise in Brasilien gibt, folgt die Antwort der Einheimischen: “Wir haben so viele Krisen im Land, dass es auf eine mehr oder weniger auch nicht drauf ankommt.” Hier eine große Installation aus Keramikfliesen an einer Fassade zum Thema Menschenrechte an der Copacabana.

Nach den vielen Stunden der Heimreise bin ich nun aber auch wieder glücklich Zuhause zu sein, denn da ist es ja bekanntlich am schönsten :-)

Die drei Damen vom Grill

Mittwoch, April 15th, 2009

Meine Lieben, ich hoffe ihr habt schöne Ostertage verbracht. Leider sind sie viel zu schnell vorbei gegangen. Ich habe ein paar Tage bei meiner Freundin Sabine und ihrer Tochter Hana in Frankreich verbracht. Sabine wohnt wie im Paradies auf Erden im schönen Südburgund, 80 Km von Lyon entfernt.

Wir drei haben es uns kulinarisch richtig gut gehen lassen und zusammen gekocht, was das Zeug hielt.

Selbstgemachte Salbei-Spinat-Raviolis, Kalbshaxe mit Reis, Erdbeer-Rabarber-Tiramisu und vieles mehr…es gab viel zu tun.

Uns verbindet eine Freundschaft seit über fünfzehn Jahren und wir haben schon so manche exzessive Kochsession gemeinsam erlebt und schon viele Osterhasen zusammen gesucht. Selbstverständlich darf die dazu gehörende Ostertafel nicht fehlen.

Dieses Jahr was das Wetter nicht so schön, deshalb  mussten wir das Osterfrühstückchen drinnen einnehmen. Aber bei diesem herrlichen Ausblick, ist auch diese Alternative ein Hochgenuß.

Natürlich hat diese Gegend noch vieles mehr zu bieten. Herrliche Schlößer, alte Klöster, tolle Golfplätze, ausgiebige Wandermöglichkeiten und viele Gaumenfreuden. Hier eine Impression von meiner Lieblingspatisserie in der nächsten Ortschaft Cluny. Hmmmm…lecker lecker lecker sage ich euch!

Falls ihr Lust habt selbst Mal her zu kommen, so besucht doch meine Freundin Sabine und wohnt in ihrem zuckersüßen Gästehaus Maison Pomme. Sie freut sich und bietet euch gerne Ihr kleines Reich für sicherlich unvergesslich schöne Urlaubstage an.

Mehr Infos hier:

maisonpomme_newsletter_no01_200903

So schöne Moleküle

Dienstag, März 24th, 2009

Die letzten 10 Tage habe ich so viel erlebt, dass ich gar nicht weiß, womit ich anfangen soll.

Beginnen wir mit einem Kochkurs im Restaurant Bachofer in Waiblingen.

www.bachofer.info

Ein stylisches Restaurant mitten am Marktplatz, mit einer vollständig verglasten Küche.

Meine Freundin Kerstin hatte Geburtstag und hat ihre Freunde zum Molekularkochkurs eingeladen. Morgens um 9.00 Uhr ging es los und wir kochten und schlemmten bis am Nachmittag um 16.00 Uhr.

Es gab köstliche Zutaten und unter Profianleitung entstanden insgesamt 10 Gänge voller exotischer Gewürze, frostigen Schäumen, im Mund explodierender Süßspeisen, diverse Texturen und Konsistenzen, welche davor noch nie auf meiner Zunge zergangen sind. Es hat nicht nur sehr viel Spaß gemacht, sondern das Endergebnis war auch wirklich sehr lecker.

Zu so einem köstlichen Essen gehört natürlich auch der richtige Wein. Ein Sommelier lies uns aus schwarzen Gläsern den Unterschied der verschiedenen Weisen und Roten herausfinden. Zu jedem Gang ein neues Weinchen…highs, wie gut, dass unsere Gastgeberin sogar Shuttle Busse organisiert hatte.

Wenn ihr alle Bilder sehen wollt, die gibt es hier: kochkurs-14032009

Die Franzosen zeigen Humor

Sonntag, März 8th, 2009

Während es draußen regnet und schneit, erstrahlt die neue Werbekampagne von Pomdapi voller Lebensfreude und Humor. Es handelt sich zwar um Kinderschuhe, aber auch ohne Kind hat man seine wahre Freude an diesen Bildern…superlach:-) Mehr davon unter:

http://www.pomdapi.fr/va/accueil.php

Nicht nur bei den Kleinen geht es bunt und romantisch zu, sondern auch bei den Großen, mit den großen Geldbeuteln. Ich traute kaum meinen Augen beim Katalog Durchblättern des Luxus-Traditions-Unternehmens Hermes aus Paris.

Und was lese ich da?

“Schildkröte, Hamster, Kaninchen oder Giraffe: Die Qual der Wahl. Schließlich habe ich mich entschieden. Ich werde ihn streng erziehen. Er darf nicht in meinem Zimmer schlafen. Die Ernährung ist ausgewogen und regelmäßige Wochenendausflüge aufs Land sind geplant. Was noch? Ach so, ich habe ihn “Honoré” genannt. Ein hübscher Name für ein Kaninchen, nicht wahr”

Und was sehe ich da?

Auf den letzten Seiten kommt es noch besser: Krawatten mit Glücksklee, Maikäfer, Spielkarten, Würfeln und Pferdehufe - na Bitte, da sagt Mal einer es lässt sich in der Finzanzkrise als Bankangestellter nicht die richtige Krawatte finden.

Mehr unter www.hermes.com

Ich wünsche euch einen humorvollen Start in die Woche, eure Ines

Kakao & Liebe

Sonntag, Januar 18th, 2009

Zeit und Muße bei heißer Schokolade und einem guten Buch. Das liebe ich!

Gestern kam eine Reportage in Arte über Gianluca Franzoni aus Italien, einem Avangardisten in Sachen Schokoladenherstellung. Ich habe Mal per Zufall auf einer Slow Food Messe ein Stücken seiner Schokolade probiert und bin seit dem diesem unvergleichbarem Geschmack verfallen. Er produziert ohne Zucker und ohne Milch. Die Herstellung ist so aufwändig, vergleichbar wie bei den Spitzen Rebsorten von den teuersten Weinen.

mehr Infos unter: http://www.shop-quintessenz.de/shop.php?domori-schokolade

Nach der spannenden Reportage (könnt ihr euch noch eine Woche online ansehen unter  http://www.arte.tv/de/programm/242,day=1,week=4,year=2009.html ) habe ich mit meiner Mutter einen Nachtflohmarkt in Freiburg besucht. Hier habe ich diese zwei süßen Holzfigürchen für sage und schreibe 5 Euro aus den 60iger Jahren erstanden. Sind sie nicht süß?

Außerdem ein Buch von 1963 mit dem Titel: “Die Blumen des Herrn Albin.” Untertitel: “Tagebuch eines Sanftmütigen”

Diese herrlich illustrierte Geschichte handelt von einem armen Junggesellen in einer großstädtischen Hinterhofmansarde, der das Leiseste und Zarteste seines Lebens hütet wie seinen Augapfel: Blumen.

Ob idyllisch oder problematisch, immer sind Albins Erlebnisse mit Blumen, Frauen, Freunden beschwingt durch jene Heiterkeit, die eine höhere Stufe des Menschlichen bedeutet und Zeugnis gibt vom gelassenen Drüberstehen des stilvollen Lebenskünstlers und echten Philosophen.

Ich habe das Buch am heutigen verregneten Sonntag mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht verschlungen…herrlich!!!

HAPPY NEW YEAR!

Freitag, Januar 2nd, 2009

…und, gut reingerutscht?

Am letzten Tag im alten Jahr habe ich Mittags spontan bei meinen Freunden Katja und Armin gemütlich in der Küche verbracht. Es gab köstlichen Lachs und Champagner, sowie einiges zu erzählen. Es war gerade gut dass ich da war, denn Armin kochte mein Rotkraut Rezept nach, bzw. veränderte sein eigenes Rezept so, dass es eine Mischung aus beiden Rezepten wurde.

Wichtig an seinem Rezept…viiiiiel Alkohol. Nachdem der Champagner alle war,  tranken wir den Rotwein weiter, mit dem auch das Rotkraut verfeinert wurde. Danach sah ich verwundert zu, wie edle Schnäpse und Brände ebenfalls in den Kochtöpfen verschwanden.

Das Kaaaramelisieren der Frühlingsschwiebeln und Äpfeln in Ho-honig ho-highs, wurde noch durch die Zugabe von Pinienkernen und Himbeerenmarmelade ge ge gewas? Ah, gedopt, eh getoppt. Ischhätdeslätschteglasweinnidtrinkesolle…

Zum Abschluss kamen noch super aphrodisierende Gewürze aus Ägypten dazu. Dann kam der große Moment des Probierens und ich muss schon sagen: “Riesen Kompliment an den Koch!”

Aber irgendwie war nach der Kochsession alles etwas anders als vorher…

findet ihr nicht auch?

Weihnachtliches aus der Miniküche

Freitag, Dezember 12th, 2008

Meine Gäste brauchten fast Schneeschuhe, um in die gute Stube zu gelangen.

Damit es richtig schön nach Weihnachten geduftet hat, hatte ich schon mal die Bratäpfel auf den Kamin gestellt.

Butter, Honig, Zimt, Rosinen, Nüsse…riechen winterlich sinnlich.

Es gibt einige Dinge, die fehlen in meinem Haushalt aus Überzeugung. Dazu gehören ein TV, eine Spülmaschine und zwei Kochplatten…

Jawoll, ihr habt richtig gehört. Ich koche auf zwei, anstatt auf vier Herdplatten. Ich bin eine begeisterte Köchin und behaupte schlichtweg, dass ich alles auf 2 Herdplatten zaubern kann.

Gestern gab es:

Blumenkohl-Kokos Suppe mit Ingwerschaum und weihnachtlichen Salbeibutter-Croutons

Rinderfilet mit Kartoffelpüree und karamelisiertem Rahmrotkraut

Bratäpfel mit Zimtstrudeleis

Da meine Gäste nach dem Rezept der Suppe und dem Rotkraut gefragt haben, möchte ich hier etwas aus dem Nähkästchen plaudern.

Einen ganzen Blumenkohl waschen, zerkleinern und in etwas Gemüsebrühe gar kochen. Dazu kommt 1/4 l Milch, 1 Dose Kokusmilch, eine kleine Knolle Ingwer in Stücke geschnitten, etwas Creme Fraiche, schwarzer Pfeffer, Salz und etwas Zimt. Die Suppe mit dem Zauberstab szzzzzzzzzzp szzzzzzzzp szzzzzzzp…ihr wisst schon…

Weißbrot mit Weihnachtsförmchen ausstechen und in der Pfanne mit Butter und frischem Salbei knusprig ausbacken. Damit die Suppe dekorieren und fertig ist die Vorspeise.

Für das Rotkraut 2 Scharlotten und eine Knoblauchzehe in Butter glasig dünsten und mit 6-7 Eßl. Honig bedecken. Nun bei mittlerer Hitze schön karamelisieren lassen. Nicht rühren!

Dazu kommt bestes Rotkraut, einen ganzen Boskop Apfel in kleine Stückchen geschnitten, der Saft einer Zitrone, Salz, Pfeffer, etwas Zimt und das Ablöschen mit einem leckeren Rotwein.

Da hinein ein Gewürzsäckchen gefüllt mit ein paar Nelken, 2 Lorbeerblättern und Kreuzkümmel. Mindestens eine halbe Stunde köcheln, danach Gewürzsäckchen entfernen und vor dem Anrichten etwas Creme Fraiche unterheben.

Bon Appetit!

Selbstgemachter Schlehenlikör - Vorsicht - Suchtgefahr!

Montag, Dezember 8th, 2008

Meine Freundin Sabine wohnt in Frankreich auf dem Lande, im schönen Südburgund und sie ist daran schuld, dass ich auf Schlehenlikör nicht mehr verzichten möchte.

Als ich ihn das erste Mal diesen Sommer in Frankreich probiert habe, war für mich klar: “Oberlecker, auch haben wollen”

Hier das Original-Rezept von Sabine:

Am besten ist das Ergebins, wenn die Beeren schon etwas Frost bekommen haben. Ich habe meine Beeren im November gepflügt. Danach die Beeren waschen und auf ein Backblech legen und mit einem spitzen Küchenmesser ganz oft einpiecksen, damit der Saft austreten kann.

Die so behandelten Beeren in ein Einmachglas geben, Zucker zu gleichen Teilen darauf geben und mit sehr gutem und edlen Brand auffüllen. Ich persönlich bin Fan vom “alten Pflümli” der Firma Scheibel aus unserer Regio. http://scheibel-brennerei.de/site/

Nun das Glas ein paar Tage am Licht stehen lassen und täglich schütteln. Danach ab in den Schrank und nun kommt das wirklich GEMEINE an diesem Rezept: Ein Jahr “unberührt” stehen lassen. Boah ist das gemein!

Nach einem Jahr die Beeren mit der Flüssigkeit durch ein Tuch abgiesen und den fertigen Likör in einer Flasche “gut” verschließen.

Ich habe noch einen Rest von meiner Freundin Sabine und in einem Jahr werde ich euch berichten, wie die beiden Liköre im Geschmackstest abschneiden. Wenn bis dahin noch etwas übrig sein sollte…  :-)