Archiv für die ‘Fotos’ Kategorie

the most beautiful day of my life…

Donnerstag, Juli 28th, 2011

Am 2. Juli 2011 war es soweit und ich kann euch versichern…es war der aufregendste und emotionalste Tag meines Lebens.

 JAwohl, ich will!!!

Nun ist es amtlich: “IneZ & ThömmeZ sind verheiratet”! Hey, was für ein prickelndes und freudiges Gefühl. Wenn es nach unseren Blumenkindern ging, könnten wir jeden Tag aufs neue Feiern.

Wie es sich gehört, ging es erst Mal im Convoy hupend durch die Stadt.

Unser gemeinsamer Wunsch war es, unter freiem Himmel ein richtig großes Sommerfest zu veranstalten. Wir hatten großes Glück mit dem Wetter und so konnten wir die kommenden drei Tage und Nächte auf unserer Wiese am Fluss feiern, was das Zeug hielt.

Vielen lieben_Dank auch an dieser Stelle an alle Mithelfer/innen sowie Freunde, die uns tatkräftig unterstützt haben. Ohne Strom alles gar nicht so einfach…es wurden diverse Zelte mit wahrer Manneskraft aufgebaut, sowie in old fashion Manier auf 2000 qm tagelang Heu gemacht (ihr hättet mich auf dem Traktor Mal sehen müssen:-)

Wir hatten nicht nur unsere Eheringe als Symbol der Liebe, sondern auch zwei anständige Blasen vom vielen Schuften:-)

Unsere Freunde kochten vor Ort auf offenem Feuer und die Damen der Schöpfung konnten sich ganz und gar der Dekoration hin geben.

Zwei DJs, sowie die Gruppe Matou Noir begleiteten uns die kommenden Tage und Nächte mit ihrer mitreißenden Live Musik. Falls ihr die Möglichkeit habt, eines der vielen Konzerte der charismatischen Band zu besuchen: ”Hingehen, es lohnt sich”  http://www.matou-noir.de

Hier seht ihr uns beim Eröffnungs Walzer. Matou Noir war von unserer Hochzeit so angetan, dass sie uns sogar ein kleines Liedchen nach unserem Fest komponiert haben. Vielen Dank liebe Camilla, du hast uns damit ein herzzerreißend schönes Gänsehaut Geschenk gemacht.

the-wedding-song

An dieser Stelle möchte ich euch ein Zitat von meiner Freundin “Hana” nicht vorenthalten, denn ich finde sie hat es köstlich auf den Punkt gebracht:
“Wow – was für ein wunderschönes, lebendiges, romantisches, liebevolles und entspannendes Fest! Zwischen Highheels, Kopfbesteckungen, rauschenden Kleidern, Flip-Flops und Bikinis – Caipis, Wasser und viel Sekt – zwischen Hitze und Kälte, zwischen Hell und Dunkel – zwischen JA und JAwohl - ich habe mich sehr wohl gefühlt und freue mich, Euch bei diesem Schritt begleitet haben zu dürfen!”

Vielen lieben Dank an die tollsten Gäste, die man sich nur wünschen kann. Wir haben uns sehr wohl mit euch gefühlt und ihr habt uns unvergessliche Momente beschert. DANKE

Auch von unserem Patenkind Lilly (5Jahre), gibt es ein eigens für unsere Hochzeit komponiertes Liedchen, welches ich euch ebenfalls nicht vorenthalten möchte. Lilly, du bist so süß, wir lieben dich so sehr!

01-lillys-hochzeitssong-applause-mix

 

Wir sind überglücklich und freuen uns schon sehr auf unsere gemeinsame Zunkunft Hand in Hand.
 ————— THE END —————-

 

 

 

 

Die 11

Montag, Januar 31st, 2011

Jede Menge Strandschönheiten in Rio bei 40°, in der Stadt die niemals schläft.

So hat mein Jahr begonnen bei viel Sonnenschein und Musik. Obwohl ich beruflich in Brasilien war, konnte ich mich dem öffentlichen Leben hier natürlich nicht entziehen. Wohin man ging, Musik, Musik, Musik…

Nach fast zwei Jahren Bauzeit sind die Luxus Appartements an der Copacabana fast fertig gestellt. Nun ging es darum Möbel und Einrichtungsgegenstände zu kaufen. Dies stellte eine besondere Freude für mich dar, denn die ganzen Wohnungen werden ausschließlich mit Design Klassikern aus den 50er und 60er Jahren ausgestattet. Wenn man an Rio denkt, denkt man sicherlich nicht an Antiquitäten, aber hier gibt es vieles, was Kunstliebhaberherzen höher schlagen lässt.

Zum Beispiel Möbel von Sergio Rodrigues. “Den Möbeln in Brasilien fehlte die Art der nationalen Identität, zu der die Architektur von Oscar Niemeyer, Lúcio Costa und deren Kollegen gefunden hatte.”1956 gründete Sergio Rodrigues in Ipanema, Rio de Janeiro, ‘Oca Industries’, eine Marke, die über Jahrzehnte zum Inbegriff des modernen brasilianischen Möbeldesigns wurde. Der gelernte Architekt übernahm traditionelle Materialien wie Leder, Eukalyptus und das Holz des Jacaranda Baums. Die Nähe seiner Entwürfe zu den Ikonen brasilianischer Kultur brachten ihm 1961 auf der ‘IV. Concorso Internazionale del Mobile’ (Italien) großen Erfolg ein: er wurde für seinen ‘Mole Chair‘ mit dem ersten Preis ausgezeichnet und das MOMA in New York nahm ihn in die ständige Sammlung für Design auf. Mit seiner großen Leidenschaft für Holz entwickelte er einfache, zum Teil aber auch hochkomplexe Holzkonstruktionen für den modularen Hausbau. Zu seinen bemerkenswertesten Entwürfen zählen u.a. die Brasilianische Botschaft in Rom, die Universidade de Brasilia, der Palacio dos Arcos, das Teatro Nacional in Brasilia und der Firmensitz von Editora Bloch in Rio de Janeiro.

In Antiquitätengeschäften wie in diesem hier, wurde ich fündig und ohne zu übertreiben, aber was ich da unter anderem in einem der Hinterhöfe entdeckte, hat mir fast den Atem verschlagen…

Stellt euch vor…ganz versteckt stand hier ein alter Louis Vuitton Koffer aus dem Jahr 1890 (!). Ein absolut unverkäufliches und handgefertigtes Unikat. Die Besitzerin ist Brasilianerin und hat den Koffer in der hiesigen Werkstadt aufarbeiten lassen. Der Antiquitäten Händler erzählte, dass er in seinem dreißig jährigen Geschäftsleben noch nie so ein kostbares Stück bei ihm im Hause hatte. Der Koffer gehörte dem Uhrgroßvater der Besitzerin, welche wiederum mit dem Loreal Chef Paris verheiratet ist und eigentlich in New York lebt. Also… wenn dieser Koffer Geschichten erzählen könnte…

Szenewechsel, ein Antiquariat mitten in der Stadt. Ich werde aufgrund der Auslage der wilden Barbies aufmerksam. Drinnen ertönt über Plattenspieler Miles Davis, irgendwie ganz lässige Atmosphäre, ich tauche ein in eine längst vergangene Zeit und werde aufs Neue fündig…

Ich hatte nicht damit gerechnet in Rio alte deutsche Zeitungen zu finden, aber eine Konstanze, eine Quick und noch das ein oder andere Exemplar aus den 30er Jahren gehörten als stilmäßige Ausstattung der Appartements zu meiner Beute. Und weil ich das Plattenspielererlebnis so berauschend fand, lief ich mir auf einem Flohmarkt die Haxen ab, bis ich beglückt einen alten Phillips Plattenspieler samt Bossa Nova Scheiben fand.

Flohmarkt? Retro? Irgendwie habt ihr euch Rio ganz anders vorgestellt? Klar, wie ihr hier sehen könnt gibt es auch die weltweit berühmte Seite. Zwei Millionen Menschen an der Copacabana an Silvester…Feiern bis der Arzt kommt :-)

What a day?

Montag, November 15th, 2010

Also jetzt Mal Spaß beiseite…wir haben Mitte November(!) und wir befinden uns in Deutschland…von dem viele behaupten es sei ganz schön, bis auf das Wetter eben. Gestern, Sonntag, Sonne, Wärme, sanfte Wasserfarben, der Himmel in Pastell getaucht…schöner geht es doch wirklich nicht? Anbei einige schwärmerische Impressionen vom Chiemsee:

- The END -

Identität zeigen…

Montag, Oktober 4th, 2010

Im Dirndl aufs Oktoberfest gehen alle! Weshalb nicht nur zeigen was man hat, sondern auch wo man herkommt? Ich komme nun Mal aus dem Schwarzwald und da bin ich stolz drauf. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen, auf das diesjährige Oktoberfest in München in einer Schwarzwälder Tracht samt Bollenhut aufzukreuzen…

Das war sehr lustig und wirklich sehr Aufsehen erregend. Ganz viele Menschen unterschiedlichster Nationalitäten haben mich angesprochen, wollten ein Foto von mir, wollten den Bollenhut anfassen. Ich hörte Kommentare wie: “Das ist mal eine ehrliche Tracht”, oder “Ohhh wie schön, der Schwarzwald ist auch vertreten” und vieles mehr. Mir wurde bewusst, dass der Bollenhut eine multisympathische Marke ist, die wirklich fast jeder kennt. Ich fühlte mich durch und durch wohl in meinem Outfit und kann allen Schwarzwälder Mädels nur empfehlen, diesen kleinen Identitätstest bei nächster Gelegenheit einmal selbst aus zu probieren.

Derzeit kann man einen richtigen hipe zu dem Thema Schwarzwald verzeichnen. Wie z.B. hier im Kaufhaus Breuninger in Freiburg werden Schwarzwaldmädels großformatig angepriesen. Marianne Mack (Gattin des Europapark Besitzers in Rust) hat ihre erste Schwarzwald Lady Kollektion auf den Markt gebracht, um die Schwarzwälder Trachten wieder salonfähig zu machen. Es entstehen neue Geschäftsideen wie z. B. diese hier: http://www.heimatsinn-schwarzwald.de

Kuckucksuhren, Trachten, Schwarzwaldidyll: Die süddeutsche Provinz wird nicht unbedingt mit urbaner Street Art in Verbindung gebracht. In seinen Uhren-Skulpturen lässt der Künstler Stefan Strumbel Rebellentum und Tradition heftig aufeinanderprallen - und hat Erfolg.

http://www.stefanstrumbel.com/

Als der “Stern” im vergangenen Jahr Karl Lagerfeld zu dessen 75. Geburtstag sieben Seiten widmete, stand der Geschichte ein eigenartiges Foto voran: Der Jubilar ist darauf im Profil abgebildet, rechts von ihm hängt eine überdimensionale Kuckucksuhr an der Wand, verziert mit grellbunten Schnitzereien und einer Sprechblase. Der Text: “What the fuck is Heimat?”

Für den Leser blieb das ungetüme Ding ein Rätsel. “Lagerfeld mit Kuckucksuhr-Skulptur in seinem Studio in Paris. Ein Selbstporträt des Meisters eigens für den ‘Stern’”, hieß es schlicht in der Bildunterschrift. Für Stefan Strumbel, 29, jedoch war es nichts weniger als “der Ritterschlag”. Als Lagerfeld seine Strumbel-Uhr geschenkt bekam - es war ein Mitbringsel der Offenburger Hubert Burda Media zu einem Fotoshooting für ein Frauenmagazin - verglich er sie mit einem “Blumenstrauß aus Nizza”, er sagte: “Ein neuer Ausdruck von deutscher Kultur, das ist sehr stimulierend.” Und nicht nur das, Strumbel hat es sogar nebst internationalem Erfolg in die New York Times mit dem Thema Heimat geschafft. Mehr dazu in diesem Artikel:

http://www.nytimes.com/2010/02/04/realestate/04location.html?_r=1&scp=1&sq=strumbel&st=cse

Nach dem vielen Feiern haben wir HEIMWEH. Bleibt uns nur, glücklich und zufrieden “NACHHAUSE” zu schwelgen…

- The End -

Sommer Sonne Sonnenschein

Freitag, Juni 11th, 2010

Ich bekomme sehr oft folgende Fragen gestellt: Wie hast du mit deiner Firma begonnen? Wie organisierst du dich? Wie bekommst du Kunden?

Dazu möchte ich euch ein paar Bücher vorstellen, die mir selbst sehr hilfreich waren und mich sehr inspiriert haben. (Leider nur in englisch erhältlich)

Handmade Nation ISBN:9781568987873

Es gibt mittlerweile ein Phänomen, es wir von crazy crafting gesprochen. Eine große Welle, die aus den USA kommt, aber Wogen weltweit schlägt. In diesem Buch werden ganz verschiedene kreative Menschen mit ihrer Start up Geschichte vorgestellt. Das Buch ist begleitend zu einem Doku-Film entstanden, der leider bei uns noch nicht zu sehen ist. Sehr inspirierend! Es gibt auch einen Blog dazu unter: www.handmadenationmovie.com

Craft inc. ISBN:13978081185836-6

Hier geht es darum aus seinem kreativen Hobby ein Business zu machen. Bei mir war es das Bauen und Gestalten, aber dass kann bei jedem etwas anderes sein. In diesem Buch werden auch sehr viele erfolgreiche Firmen vorgestellt und es werden einem sehr viele praktische Tipps für die Existenzgründung gegeben.

The Handmade Marketplace ISBN:9781603424776

Hier geht es ganz gezielt um Strategien, wie man online weltweit erfolgreich selbstgemachte Produkte verkaufen kann. Auch immer mit Beispielen und Storys von erfolgreichen Onlineverkäufern/innen. Das Buch ist auch ein gutes Beispiel, wie die Craft Szene international zusammenarbeitet, sich wohlgesonnen ist, sich gegenseitig empfiehlt und so auch als Community ungewöhnliche und neue Wege beschreitet. Sehr empfehlenswert!

Hey, ist es wirklich schon Sommer? Kaum zu glauben, nach dem vielen Regen und den nasskalten Tagen. Die Kinder am Fluß haben das sofort begriffen, getreu dem Motto: “Pack die Badehose ein.”

In meinem neu angelegten Gemüsegarten wächst und gedeiht alles ganz fantastisch und schon seit Tagen gibt es frischen Salat, Radieschen und seit neustem auch schon die ersten zuckrig süßen Erdbeeren.

Unter dem Aspekt der Wirktschaftlichkeit kann man den eigenen Gemüseanbau natürlich nicht betrachten. Ein Salatsteckling kostet 20 Cent, ein augewachsener Salat im Supermarkt 29 Cent. Denoch muss ich gestehen, dass mich meine Überproduktion an Biogemüse mit ganzem Stolz erfüllt:-)

Wann habt ihr das letzte Picknick gemacht? Das ist doch wirklich ein Grund anzustoßen.

Um den Sitzbereich etwas abzuschotten, haben wir am Wochenende einen Sichtschutz aus Haselnußweiden angebracht. Sieht noch etwas nüchtern aus, aber rankendes Grün ist schon gepflanzt. Hier eine Abendstimmung aus meinem Gemüsegarten…nach einem arbeitsreichen Tag kann ich hier voll und ganz entspannen und wieder viel Energie tanken.

Meine neue Büroeinrichtung

Donnerstag, September 10th, 2009

Hallo meine Lieben!

Schon vor längerer Zeit habe ich euch berichtet, dass ich mein Büro neu einrichte. Eigens dafür hatte ich Möbel entworfen, die vom Schreiner gebaut werden sollten.

Nach vielen Monaten des Wartens ist es endlich soweit. Hier das Ergebnis:

Das ganze Vorhaben war gar nicht so einfach, denn die zahlreichen Füße mussten Stück für Stück entworfen und gedrechselt werden. Es gibt nicht mehr viele Handwerker, die diese Technik beherrschen. Da es sich um Massivholzmöbel handelt und ich unbedingt cremefarbenen Klavierlack wollte, waren viele Arbeitsschritte und gutes Aushärten nötig.

In der Mitte des Tischs verlaufen in einer Klappe unauffällig sämtliche Kabel und im Sideboard habe ich nun endlich viel Stauraum für Ordner und Unterlagen.

Die Stühle sind von Vitra, die Sofas habe ich in den neuen Wiener Werkstätten anfertigen lassen. Letztere schone ich noch mit einer Decke, bis meine Hunde beide kapiert haben, dass da nur und ausschließlich Menschen drauf dürfen. Wir üben noch….

Die ersten Reaktionen reichten von “Wow, finde ich absolut genial!” bis zu ”Huch, damit kann ich gar nichts anfangen!”. Da man sich im kreativen Bereich immer einer breiten Palette von Kritik aussetzt und ich alles wollte, nur kein multi-symphatisches Design, kann ich natürlich mit allen Meinungen sehr gut leben :-)

Ein lang gehegter Wunsch ist dieser kleine Schrank, der in sich einen weiteren ausklappbaren Arbeitstisch sowie viele Fächer und Schubladen verbirgt.  Ideal um daran zu nähen, zum Werkeln und zum Basteln von Präsentationen.

Die neue Umgestaltung des Raumes hat mich dazu inspiriert, mein Bücherregal neu nach Farben zu sortieren. Das ist nicht nur schön, sondern — wie sich herausgestellt hat - auch sehr praktisch. Siehe da – auf einmal finde ich mit einem Handgriff meine Wunschbücher wieder, denn meistens kann ich mich noch an die Farbe das Covers erinnern.

Jetzt noch etwas ganz anderes:

Vielleicht habt ihr ja Lust bei einem Wettbewerb von einem meiner Kunden mitzumachen und so richtig schön kreativ zu sein.

Ich bin schon gespannt, was es künftig alles an wilden Kunstobjekten zu bestaunen gibt.

Wasndas?

Samstag, August 29th, 2009

Es wird immer toller hier! Erst letzte Woche habe ich in meinem Garten einen riesigen Frosch entdeckt, den ich zwar befreit, aber nicht geküsst habe, und heute Nacht auch noch das…

Ich hatte die Balkontüre offen und aus dem Augenwinkel sah ich einen schwarzen Schatten hereinhuschen. Zuerst dachte ich voller Schreck an eine Ratte - aber nein, es war ein total frecher Igel, der es sich gleich hinter meinen Büchern bequem machte. Sicher wollte er etwas chillen oder einfach nur ein gemütliches Schlafplätzchen finden. Leider haben meine Raubtiere Mimi und Pablo Wind davon bekommen und sind hier fast im Dreieck gesprungen. Es wurde stürmisch gebellt und danach um die Wette geschnüffelt.

Also wieder eine Nacht-ohne-Nebel-Befreiungsaktion :-)

Husch husch, und schon isser wieder weg… Ich auch. 3.51 Uhr, Samstagmorgen. Gute Nacht, Freunde!

Strand meiner Träume

Montag, August 17th, 2009

Es ist noch gar nicht so lange her, da sind wir gesegelt. Von der Türkei nach Griechenland und wieder zurück.

Einer der schönsten Zwischenstationen war für mich in “Gümüslük”, einem kleinen, süßen Ferienort in der Türkei. Hier entdeckten wir beim Paddeln morgens dieses herrliche, ganz einsame und verlassene Restaurant…

Zunächst ziemlich unscheinbar, jedoch bei näherer Betrachtung höchst interessant…

Im Sogan Sarmisakr kocht eine echte Grand-Dame höchstpersönlich in ihrem alten Steinhaus, dessen Türen im Sommer für Gäste und Freunde geöffnet sind.

Wir haben zwar das meiste nicht verstanden, was wir auf der Karte fanden, aber in der Küche wurde schon fleißig Gemüse geschnippelt, Zwiebeln geschmort und uns lief augenblicklich das Wasser im Mund zusammen.

Hier gefiel es uns, denn es war richtig schön bunt und schrill, viel Strandgut und Fundstücke jeglicher Art wurden wild in Szene gesetzt.

Abends verwandelte sich alles durch ganz viele Kerzen in ein Lichtermeer und ihr werdet es nicht glauben… das Lokal ist auf Wochen im Voraus ausgebucht. Wen wundert’s? So einfach kann Erlebnisgastronomie aussehen:-)

Oft erinnere ich mich an den Strand meiner Träume zurück und jedesmal schmelze ich förmlich dahin :-)

Schaut mal vorbei, wenn ihr in der Ecke seid. Es lohnt sich!

http://bodrumonline.biz/ssarmisak.htm

Plitsch, Platsch, Badespaß!

Montag, Juli 27th, 2009

Sonntag, 32 Grad. Was gibt es da Schöneres als in einem wilden See im Wald zu baden?

Verena, Michaela und meine Hunde Mimi und Pablo waren begeistert von allem, was es hier zu entdecken gab…

Letzte Woche habe ich zufällig mitten in einem Wald diesen versteckten Mini-Stausee gesichtet. Ein sehr schöner, ruhiger Ort zum Chillen mit reichlich Wassergeplätscher und Vogelgezwitscher. Die Girls haben nicht nur nach Herzenlust gebadet, sondern sich auch aus Binsen schönen Schmuck gebastelt. Hier die Bilder der Binsenweisheiten:

Hoffentlich habt ihr alle einen schönen Sommertag erlebt. Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche.

Eure Ines

Rio de Janeiro

Donnerstag, Juli 9th, 2009

Hallo meine Lieben! Der letzte Blogeintrag ist lange her, aber es ist auch allerhand passiert. Zuerst war ich im Urlaub auf Mallorca und danach geschäftlich in Rio. Hier ein paar Impressionen:

Ein Kunde von mir hat direkt am Strand der Copacabana in 1a-Lage das Dach eines Hochhauses gekauft und ich gestalte das Umbaukonzept von einigen Penthäusern, die hier bis Ende des Jahres entstehen werden. Die Tage in Rio waren sehr arbeitsreich, aber auch sehr spannend. Mit Thorsten Nolte arquitetos.arq.br, dem Architekten vor Ort, habe ich die ganzen Entwürfe und Pläne besprochen, Materialien ausgesucht und gegrübelt, wie alles optimal im Detail um- und ausgebaut werden kann. Hier bei der Arbeit in lockerer Atmosphäre:

An einem Sonntag war ich im Stadtviertel Santa Teresa unterwegs. Dort leben alle Künstler und Freaks. An diesem Wochenende gab es einen Tag der offenen Tür und die zahlreichen Ateliers waren geöffnet, meist sogar in den Priatwohnungen und Privathäusern. Die richtige musikalische und kulinarische Untermalung hat natürlich nicht gefehlt. Das war sehr eindrucksvoll und man konnte in Rio die Menschen und die Lebensfreude hautnah erleben.

Bei all den schönen und reizvollen Seiten Rios gibt es natürlich auch viele Missstände und Armut. Auf die Frage, ob es in Brasilien auch die Wirtschaftkrise gibt, folgt die Antwort der Einheimischen: “Wir haben so viele Krisen im Land, dass es auf eine mehr oder weniger auch nicht ankommt.” Hier eine große Installation aus Keramikfliesen an einer Fassade zum Thema Menschenrechte an der Copacabana.

Nach den vielen Stunden der Heimreise bin ich nun aber auch wieder glücklich zu Hause zu sein, denn da ist es ja bekanntlich am schönsten :-)

Endlich Sommer!

Samstag, Juni 13th, 2009

Die Rosen blühen wie verrückt und endlich lässt es sich draußen herrlich gärtnern, genießen und entspannen. Da ich beruflich viel unterwegs bin, genieße ich jede Minute zuhause in meinem kleinen Reich. Natürlich nicht nur ich, sondern auch Pablo und Mimi.

Groß geworden sind die beiden Süßen, immerhin schon über 6 Monate alt und sehr, sehr sportlich. Das typische Bild: Ich auf dem Fahrrad, die beiden Hunde davor wie ein fliegendes Pferdegespann und anstatt zu radeln bin ich meist nur am bremsen, damit es nicht tempoüberschreitende Ausmaße annimmt :-)


Die drei Damen vom Grill

Mittwoch, April 15th, 2009

Meine Lieben, ich hoffe ihr habt schöne Ostertage verbracht. Leider sind sie viel zu schnell vorbei gegangen. Ich habe ein paar Tage bei meiner Freundin Sabine und ihrer Tochter Hana in Frankreich verbracht. Sabine wohnt wie im Paradies auf Erden im schönen Südburgund, 80 km von Lyon entfernt.

Wir drei haben es uns kulinarisch richtig gut gehen lassen und zusammen gekocht, was das Zeug hielt.

Selbstgemachte Salbei-Spinat-Ravioli, Kalbshaxe mit Reis, Erdbeer-Rabarber-Tiramisu und viel mehr… Es gab viel zu tun!

Seit über 15 Jahren verbindet uns eine Freundschaft. Wir haben schon so manche exzessive Kochsession gemeinsam erlebt, und schon viele Osterhasen zusammen gesucht. Selbstverständlich darf die dazu gehörende Ostertafel nicht fehlen.

Dieses Jahr war das Wetter nicht so schön, deshalb mussten wir das Osterfrühstückchen drinnen einnehmen. Aber bei diesem herrlichen Ausblick, ist auch diese Alternative ein Hochgenuß.

Natürlich hat diese Gegend noch Vieles mehr zu bieten. Herrliche Schlößer, alte Klöster, tolle Golfplätze, ausgiebige Wandermöglichkeiten und viele Gaumenfreuden. Hier eine Impression von meiner Lieblingspatisserie in der nächsten Ortschaft Cluny. Hmmm…! Lecker, lecker, lecker, sage ich euch!

Falls ihr Lust habt, selbst einmal herzukommen, so besucht doch meine Freundin Sabine und wohnt in ihrem zuckersüßen Gästehaus “Maison Pomme”. Sie freut sich und bietet euch gern ihr kleines Reich für sicherlich unvergesslich schöne Urlaubstage an.

Mehr Infos hier:

maisonpomme_newsletter_no01_200903

Hoppel, hoppel… anstatt bunte Eierchen suchen!

Samstag, April 11th, 2009

Ich habe ich mich heute, an diesem herrlichen Tag, zu meiner Freundin Andrea ins Töpferatelier aufgemacht. Hier einige Beispiele von ihren unterschiedlichen Lasur-Rezepturen. Sieht das nicht wunderschön aus?

Andrea ist zwar heute Steuerberaterin, aber früher hat sie das Töpfern in Hamburg studiert und auch ein paar Jahre in Spanien von der Töpferkunst gelebt. Jetzt kommt aber der Hammer: Obwohl Andrea ein supertolles Atelier hat, hat sie seit sage und schreibe 12 Jahren (!) keinen Ton mehr zwischen den Fingern gehabt. Als wir den Ton auspackten, bekamen wir beide vor Aufregung und Freude im wahrsten Sinne des Wortes “keinen Ton mehr raus” und unsere Gesichter verwandelten sich in ein einziges breites Grinsen. Schon sehr lange Zeit hatte ich versucht, Andrea zu inspirieren, die in Vergessenheit geratene Liebe zu diesem Handwerk neu für sich zu entdecken. Unsere heutige Zusammenkunft war also ein  historischer, aufregender und nahezu alchemistischer Moment…

Nach einem herrlichen Frühstück im Grünen machten wir uns an die Arbeit und vergaßen die Welt um uns. Stundenlang haben wir an diesem schönen Schattenplätzchen verbracht und hatten sooo viel Zeit zum Quatschen, um Pläne zu schmieden und uns an unserer Beschäftigung zu erfreuen. Fun pur!

Bei mir entstand eine Waldundwiesenbrummbienenblumenvase. Hihi! :-)

Pablo und Mimi hatten auch ihren Spaß. Sie konnten endlich nach Herzenslust den Boden umgraben, haben beim Nachbar gierig und verbotenerweise das ganze Katzenfutter vor der Tür weggefressen und danach ausgiebig in der Sonne gechillt.

Tja, jetzt haben wir schon Karfreitag und ich habe im Vorfeld verschiedene Vorbereitungen getroffen, denn es stehen noch einige Osterbesuche an. Und natürlich möchte ich nicht mit leeren Händen dastehen. Deshalb habe ich mit meiner Freundin Moni beschlossen, dass wir unsere Ostergeschenke selbst basteln. Hierzu haben wir uns die Tage getroffen und innerhalb kürzester Zeit sah es bei mir wie auf einem kreativen Schlachtfeld aus. Rausgekommen sind diverse “Kitsch-as-Kitsch-can-Osterkissen” und kleine Anhänger in Herzen- bzw. Apfelform. Moni hat die Nähmaschine rattern lassen was das Zeug hielt und Unmengen von Hasen aus Stoff produziert. Echt süß! Hätte sie nicht aus lauter Vorfreude vergessen, das Licht an ihrem Auto auszumachen, wäre der Tag fast perfekt gewesen. Aber wir sind ja große Mädchen und mit Überbrücken hat es dann auch noch geklappt. Ich bin diese Woche auch ohne Sprit stehen geblieben… und es hat mich gleich ein edler Prinz mit schicken Cabrio gerettet. Aber das ist eine andere Geschichte:-)

Ende gut, alles gut! Hier einige Impressionen vom Moni-Ines-Oster-Basteltag:

Hey ihr da draußen! Ich wünsche euch gaaanz tolle Ostertage. Vielen Dank für euren Zuspruch und die vielen unbekannten Ostergrüße.

Lasst es euch richtig gut gehen. Bis bald! Eure Ines.

So schöne Moleküle

Dienstag, März 24th, 2009

Die letzten 10 Tage habe ich so viel erlebt, dass ich gar nicht weiß, womit ich anfangen soll.

Beginnen wir mit einem Kochkurs im Restaurant Bachofer in Waiblingen.

www.bachofer.info

Ein stylisches Restaurant mitten am Marktplatz, mit einer vollständig verglasten Küche.

Meine Freundin Kerstin hatte Geburtstag und hat ihre Freunde zum Molekularkochkurs eingeladen. Morgens um 9.00 Uhr ging es los und wir kochten und schlemmten bis am Nachmittag um 16.00 Uhr.

Es gab köstliche Zutaten und unter Profianleitung entstanden insgesamt 10 Gänge voller exotischer Gewürze, frostigen Schäumen, im Mund explodierender Süßspeisen, diverse Texturen und Konsistenzen, welche davor noch nie auf meiner Zunge zergangen sind. Es hat nicht nur sehr viel Spaß gemacht, sondern das Endergebnis war auch wirklich sehr lecker.

Zu so einem köstlichen Essen gehört natürlich auch der richtige Wein. Ein Sommelier lies uns aus schwarzen Gläsern den Unterschied der verschiedenen Weisen und Roten herausfinden. Zu jedem Gang ein neues Weinchen…highs, wie gut, dass unsere Gastgeberin sogar Shuttle Busse organisiert hatte.

Wenn ihr alle Bilder sehen wollt, die gibt es hier: kochkurs-14032009