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the most beautiful day of my life…

Donnerstag, Juli 28th, 2011

Am 2. Juli 2011 war es soweit und ich kann euch versichern…es war der aufregendste und emotionalste Tag meines Lebens.

 JAwohl, ich will!!!

Nun ist es amtlich: “IneZ & ThömmeZ sind verheiratet”! Hey, was für ein prickelndes und freudiges Gefühl. Wenn es nach unseren Blumenkindern ging, könnten wir jeden Tag aufs neue Feiern.

Wie es sich gehört, ging es erst Mal im Convoy hupend durch die Stadt.

Unser gemeinsamer Wunsch war es, unter freiem Himmel ein richtig großes Sommerfest zu veranstalten. Wir hatten großes Glück mit dem Wetter und so konnten wir die kommenden drei Tage und Nächte auf unserer Wiese am Fluss feiern, was das Zeug hielt.

Vielen lieben_Dank auch an dieser Stelle an alle Mithelfer/innen sowie Freunde, die uns tatkräftig unterstützt haben. Ohne Strom alles gar nicht so einfach…es wurden diverse Zelte mit wahrer Manneskraft aufgebaut, sowie in old fashion Manier auf 2000 qm tagelang Heu gemacht (ihr hättet mich auf dem Traktor Mal sehen müssen:-)

Wir hatten nicht nur unsere Eheringe als Symbol der Liebe, sondern auch zwei anständige Blasen vom vielen Schuften:-)

Unsere Freunde kochten vor Ort auf offenem Feuer und die Damen der Schöpfung konnten sich ganz und gar der Dekoration hin geben.

Zwei DJs, sowie die Gruppe Matou Noir begleiteten uns die kommenden Tage und Nächte mit ihrer mitreißenden Live Musik. Falls ihr die Möglichkeit habt, eines der vielen Konzerte der charismatischen Band zu besuchen: ”Hingehen, es lohnt sich”  http://www.matou-noir.de

Hier seht ihr uns beim Eröffnungs Walzer. Matou Noir war von unserer Hochzeit so angetan, dass sie uns sogar ein kleines Liedchen nach unserem Fest komponiert haben. Vielen Dank liebe Camilla, du hast uns damit ein herzzerreißend schönes Gänsehaut Geschenk gemacht.

the-wedding-song

An dieser Stelle möchte ich euch ein Zitat von meiner Freundin “Hana” nicht vorenthalten, denn ich finde sie hat es köstlich auf den Punkt gebracht:
“Wow – was für ein wunderschönes, lebendiges, romantisches, liebevolles und entspannendes Fest! Zwischen Highheels, Kopfbesteckungen, rauschenden Kleidern, Flip-Flops und Bikinis – Caipis, Wasser und viel Sekt – zwischen Hitze und Kälte, zwischen Hell und Dunkel – zwischen JA und JAwohl - ich habe mich sehr wohl gefühlt und freue mich, Euch bei diesem Schritt begleitet haben zu dürfen!”

Vielen lieben Dank an die tollsten Gäste, die man sich nur wünschen kann. Wir haben uns sehr wohl mit euch gefühlt und ihr habt uns unvergessliche Momente beschert. DANKE

Auch von unserem Patenkind Lilly (5Jahre), gibt es ein eigens für unsere Hochzeit komponiertes Liedchen, welches ich euch ebenfalls nicht vorenthalten möchte. Lilly, du bist so süß, wir lieben dich so sehr!

01-lillys-hochzeitssong-applause-mix

 

Wir sind überglücklich und freuen uns schon sehr auf unsere gemeinsame Zunkunft Hand in Hand.
 ————— THE END —————-

 

 

 

 

Es grünt so grün wie Schwarzwaldsblüten blühen…

Montag, Mai 9th, 2011

Hey, dieses wunderschöne Wetter ist doch unglaublich. Alles blüht frisch, bunt, abwechslungsgreich und selbst die kleinsten Blümchen zeigen sich verführerisch. Schon immer war und ist für mich die Natur das SCHÖNSTE, was es gibt und ich kann mich einfach an den Wundern die daraus entstehen nicht satt sehen.

Ich und meine Hunde genießen jede freie Minute in unserem Garten und wir staunen täglich darüber, wie alles wächst, gedeiht und welche Schmetterlinge und Falter sich von ihrer Schokoladenseite zeigen. Hier seht ihr eine meiner Lieblingsrosen mit dem Namen “Augusta Luise”. Sie sieht nicht nur herrlich aus, sondern duftet auch unwiderstehlich.

Diese Art von Frühlingsfrische stand diese Saison wohl für sehr viele Designer Pate. Wie beispielsweise hier, bei den bezaubernden Kleidern von “Natural Wonder”.

Neulich in Berlin habe ich einen ganz süßen Laden entdeckt, der sich durch und durch von Alt-Oma-Blümchen hat inspirieren lassen. Eine sehr gelungene Umkleidekabine wie ich finde, ganz zu schweigen von den honigsüßen Verkaufsdamen…

Wie, ihr sitzt die ganze Zeit vorm Rechner und bekommt überhaupt nicht mit, wie schön es draußen ist? Mein Tipp, holt euch den Frühling in Form eines selbstgepflückten Sträusschens ins Haus. Hierzu einige Anregungen mit Pfingstrosen, Gartenrosen, Geranien, Geißblatt, Wicken, Kamelien, blühender Schnittlauch, Rosmarin, Lavendel, Salbei, eben einfach alles, was euch so in die Hände fällt…

Und für alle, die sich das nicht zutrauen und sich lieber etwas aus dem Blumenladen wünschen, kann ich nur wärmstens dieses Geschäft in München empfehlen: www.blumenbinderei-bahlmann.de

Hier ein aktuelles Bild aus dem Geschäft. Kaum zu glauben aber wahr - alles echt!

Ich wünsche euch durch die Blume einen weiterhin super schönen Mai. Lasst euch von der Sonne verwöhnen und genießt, was es zu genießen gibt.

HOHOHOHO!!!!

Freitag, Dezember 24th, 2010

Design - was ist das? Industriell überformtes Handwerk? Etwas, das unsere Gegenwart prägt wie nichts anderes und deshalb „total” geworden ist?  Von süßen und nahrhaften visuellen Früchten aus der vorweihnachtlichen Austellungskiste. Hier bei einer Vernissage in Zürich im Museum für Gestaltung seht ihr meine Wenigkeit und meine Geschäftsfreunde Pino Ala (Fotograf) und Werner Dups (Mode Experte) aus der Schweiz.

Der vom Bundesamt für Kultur (BAK) veranstaltete Wettbewerb für Design ist eines der wichtigsten Instrumente der Schweizer Designförderung. Die Ausstellung im Museum für Gestaltung Zürich zeigt noch bis Februar 2011 die prämierten Arbeiten und gewährt einen Einblick in das junge Schweizer Designschaffen in den Bereichen Grafik, Textil- und Modedesign, Fotografie, Industrie- und Produktdesign, Schmuck, Keramik sowie Bühnenbild.

Internationale Größen wie Alfredo Häberli waren genauso dabei, wie kleinere bei uns unbekannte Designer, wie beispielsweise die Textildesignerin Sonnhild Kestler. Sie bearbeitet schon seit über 20 Jahren Stoffe im Siebdruckverfahren mit bis zu 10 Farben und schneidert daraus verrückte Mode und tolle Tücher, welche nachträglich noch mit der Hand bestickt werden. Mich haben ihre Arbeiten sehr begeistert.

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber jedes Jahr kurz vor Weihnachten denke ich “Huch, jetzt schon Weihnachten”?  Ja, es ist soweit, noch in letzter Minute den Baum geschmückt, Geschenke verpackt, die letzten Telefonate geführt, Emails getippt, alles auf der To Do Liste abgearbeitet, bzw. durchgestrichen mit dem Vermerk “wird zwischen den Jahren erledigt”.

Mein Garten liegt im Winterschlaf und es ist jetzt eine gute Zeit, sich das alte Jahr noch einmal auf der Zunge zergehen zu lassen und sich auf das neue Jahr zu öffnen und auszurichten.

- Puhhh, noch einmal tief durchatmen, einen schönen Spaziergang im Schnee machen…geschafft, happy X-Mas!!! Ich wünsche euch von Herzen eine gesegnete Weihnachtszeit und einen gesunden und kreativen Start in das Neue Jahr 2011. Ich möchte mich an dieser Stelle nochmal ganz herzlich für eure treue Leserschaft bedanken, den vielen wohlgesonnen Emails und den Kontakten, die daraus entstanden sind. Es ist toll, dass es euch gibt.

Herzliche Grüße, bis nächstes Jahr, Eure Ines, Mimi & Pablo

Sommer Sonne Sonnenschein

Freitag, Juni 11th, 2010

Ich bekomme sehr oft folgende Fragen gestellt: Wie hast du mit deiner Firma begonnen? Wie organisierst du dich? Wie bekommst du Kunden?

Dazu möchte ich euch ein paar Bücher vorstellen, die mir selbst sehr hilfreich waren und mich sehr inspiriert haben. (Leider nur in englisch erhältlich)

Handmade Nation ISBN:9781568987873

Es gibt mittlerweile ein Phänomen, es wir von crazy crafting gesprochen. Eine große Welle, die aus den USA kommt, aber Wogen weltweit schlägt. In diesem Buch werden ganz verschiedene kreative Menschen mit ihrer Start up Geschichte vorgestellt. Das Buch ist begleitend zu einem Doku-Film entstanden, der leider bei uns noch nicht zu sehen ist. Sehr inspirierend! Es gibt auch einen Blog dazu unter: www.handmadenationmovie.com

Craft inc. ISBN:13978081185836-6

Hier geht es darum aus seinem kreativen Hobby ein Business zu machen. Bei mir war es das Bauen und Gestalten, aber dass kann bei jedem etwas anderes sein. In diesem Buch werden auch sehr viele erfolgreiche Firmen vorgestellt und es werden einem sehr viele praktische Tipps für die Existenzgründung gegeben.

The Handmade Marketplace ISBN:9781603424776

Hier geht es ganz gezielt um Strategien, wie man online weltweit erfolgreich selbstgemachte Produkte verkaufen kann. Auch immer mit Beispielen und Storys von erfolgreichen Onlineverkäufern/innen. Das Buch ist auch ein gutes Beispiel, wie die Craft Szene international zusammenarbeitet, sich wohlgesonnen ist, sich gegenseitig empfiehlt und so auch als Community ungewöhnliche und neue Wege beschreitet. Sehr empfehlenswert!

Hey, ist es wirklich schon Sommer? Kaum zu glauben, nach dem vielen Regen und den nasskalten Tagen. Die Kinder am Fluß haben das sofort begriffen, getreu dem Motto: “Pack die Badehose ein.”

In meinem neu angelegten Gemüsegarten wächst und gedeiht alles ganz fantastisch und schon seit Tagen gibt es frischen Salat, Radieschen und seit neustem auch schon die ersten zuckrig süßen Erdbeeren.

Unter dem Aspekt der Wirktschaftlichkeit kann man den eigenen Gemüseanbau natürlich nicht betrachten. Ein Salatsteckling kostet 20 Cent, ein augewachsener Salat im Supermarkt 29 Cent. Denoch muss ich gestehen, dass mich meine Überproduktion an Biogemüse mit ganzem Stolz erfüllt:-)

Wann habt ihr das letzte Picknick gemacht? Das ist doch wirklich ein Grund anzustoßen.

Um den Sitzbereich etwas abzuschotten, haben wir am Wochenende einen Sichtschutz aus Haselnußweiden angebracht. Sieht noch etwas nüchtern aus, aber rankendes Grün ist schon gepflanzt. Hier eine Abendstimmung aus meinem Gemüsegarten…nach einem arbeitsreichen Tag kann ich hier voll und ganz entspannen und wieder viel Energie tanken.

Love Affair With EVERYDAY LIVING

Montag, April 12th, 2010

Zugegeben, etwas GARTENverrückt muss man schon sein, wenn man sich eine knapp 2000 qm große Wiese direkt an einem Fluß kauft. Aber das bin ich: absolut grünsüchtig, wild darauf, meine Hände in gut duftender Erde zu vergraben und anzupflanzen, was das Zeug hält… Für mich ist das die beste Art der Entspannung — und ich kann davon einfach nicht genug bekommen!

Letztes Jahr im Sommer habe ich mir glücklicherweise diesen lang gehegten Wunsch erfüllen können. Nach jahrelanger intensiver Suche fand ich endlich ein kleines Naturparadies, nicht weit von meinem Wohnort gelegen.

Im letzten Herbst ließ ich acht Obstbäume vom Gärtner anpflanzen. Einen wunderschönen Apfelbaum gibt es zwar schon, aber ich habe mich für bunte Vielfalt entschieden. Folgende Obstsorten sollen hier blühen und Früchte tragen:

ein Apfel “Roter Boskoop”

ein Apfel “Freiherr von Berlepsch”

eine Zwetschge “Hanita”

eine Süßkirsche “Regina”

eine Mirabelle “von Nancy”

eine Birne “Gräfin von Paris”

eine französische Aprikose

und ein roter Weinbergpfirsich

Der nächste Schritt für dieses Frühjahr wurde gestern gemacht: mit familiärer Unterstützung habe ich ein Gemüsebeet angelegt.

Morgens waren wir schon die ersten an der Grünschnittstelle und haben uns mit reichlich Pflanzenerde eingedeckt. Hier mein Cousin Frank — schon unverschämt gut gelaunt.

Aus Bauholzdielen haben “wir” (ääähem… ich meine Frank ! Vielen lieben Dank nochmal an dieser Stelle!) stabile Rahmen gebaut, die Grasnarbe abgelöst und die künftigen Hochbeete genau ausgerichtet. Um genau zu sein - sehr präzise ausgerichtet, denn die Jungs waren beim Ausmessen außerordentlich penibel…

Nach dem Abstechen des Bodens ist wunderbare Erde zum Vorschein gekommen. Wir konnten es selbst nicht glauben: butterweich, ohne Steine und mit wunderschöner Farbe. Das liegt sicherlich daran, dass zuvor 15 Jahre Nachbars Schafe hier geweidet haben. Das dürfen sie natürlich immer noch, nur ganz gezielt und umzäunt, sonst bleibt vom künftigen Gemüsegarten nicht mehr viel übrig. Hier meine lebenden Rasenmäher. Sind sie nicht süß?

Bis wir die zwölf Beete platziert und mit insgesamt vier Kubik frischer Pflanzenerde befüllt hatten, dauerte es schon den ganzen Tag. Zum Glück wurden wir zwischendurch immer wieder mit etwas Sonne belohnt.

An tatkräftiger Unterstützung hat es natürlich auch nicht gefehlt. Hier Tim bei der Arbeit — und ich möchte jetzt bitte keinen Kommentar hören von wegen Kinderarbeit und so :-)

Auch ein wildfremder Junge aus der Nachbarschaft stand auf einmal da und hat fleißig bei den Aufräumarbeiten rund um einen frisch gefällten Baum mitgeholfen. Man beachte bitte die coole Sonnenbrille und den hoch konzentrierten Blick.

Am späten Nachmittag hatten wir unser Werk vollendet. Nun kann ich es kaum erwarten, kleine Pflänzchen einzusetzen. Vielleicht fragt ihr euch, warum wir uns für Hochbeete entschieden haben. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es wesentlich rückenschonender ist, so zu arbeiten (Ich werde auch nicht jünger). Kleiner Effekt am Rande: Die Schnecken bleiben somit auch etwas auf Abstand.

Das ist erst der Anfang. Ich habe noch viele Gartenträume, z. B. den von einem Rosengarten, einem Badehaus samt Badesteg, einer Outdoorküche usw. Ich werde euch weiterhin von meinem kleinem Countryprojekt berichten. Versprochen!

Bis bald, eure GARTENkatalogverschlingende Ines