Archiv für die ‘Hotelempfehlung’ Kategorie

Rotterdam Amour

Freitag, Juli 23rd, 2010

Anlässlich des größten Jazz Festivals der Welt, hat es mich nach Rotterdam verschlagen. Die Begrüßung, oder eher Beküssung am Flughafen von Amsterdam unterscheidet sich doch schon sehr, von dem was man so kennt.

Ganz wichtig ist natürlich ein anständiges Hotel. Was heißt denn eigentlich anständig? Darf es auch etwas unanständiges sein? Vielleicht mit Blümchengardienen und Retrokitsch, eher an eine südamerikanische Spelunke erinnernd, mit einem Hauch Orient und der Vermutung, dass die bedienenden Schönheiten wohl eher Töchter von kolumbianischen Drogendealern sind? Na dann seid ihr hier goldrichtig!

Das Hotel Bazar ( http://www.hotelbazar.nl ) besticht durch seine skurrilen Themenzimmer, einem 24 Stunden Frühstücksservice der Superlative und der besten Lage in der Strasse Witte de With. Denn das ist die absolut hippe Straße in Rotterdam mit ausgefallen Shops, Galerien, Kneipen und dem Dessous Laden von Marlis Dekkers ( http://www.marliesdekkers.com ), indem regelmäßig Madonna und die Sex in the City Girls gesichtet werden. Hier ein Buch was sich auf unserem Zimmer befand, welches sich ausschließlich dieser besonderen Straße widmet.

Unser Hotel Bazar ist natürlich auch erwähnt.

Früh übt sich..in einem der angesagttesten Designerläden ( http://www.margreetholsthoorn.nl ) gibt es selbstgemachte Ketten von Ina, 7 Jahre alt zu kaufen für sage und schreibe 59 Euro. Na wenn diesem Mädchen keine große Karriere als Designerin bevorsteht :-) Die Verkäuferin war so freundlich, mir für die Super Balls der Nachwuchsdesignerin Model zu stehen…

Die gleichen Macher haben auch einen Herrenklamottenladen ein paar Häuser weiter.

Die Räume sind preisgekrönt und wurden von dem Designer Richard Hutten ( http://www.richardhutten.com ) gestaltet. Rohe Wände, Decken und Innenleben wurde gnadenlos und frech in Hautfarben (!) gestrichen und eine Theke aus Styropor in der Farbe Türkis entworfen.  Sogar die Kabeltrommeln und der PC wurde so gestrichen. Also mehr Low Budget geht nicht. Interessant in Anbetracht der Designer Fummel, die bei einem Stückpreis ab 1500 Euro feil geboten werden. Genauso charmant die Improvisiertheit: man muss auch hier nicht zwingend in Schlips und Kragen auftreten, es gibt keine schlechtgelaunten Verkäufer mit mitleiderregenden Hundeblick - die Lässigkeit, die Dinge hinzunehmen, wie sie kommen, war ansteckend und sorgte für eine entspannte Atmosphäre, die sich in der ganzen Stadt wiederspiegelte.

In unserem Zimmer lachte mich täglich dieses Tablett an und irgendwie glaube ich an Zeichen, denn an einem Kiosk sprang mich sofort der Titel dieser Zeitschrift an, welche kurz darauf MEINS war:

Und was für ein herrliches, kreatives und inspirierendes Heft! Eine Mischung aus Bastelbögen, Illustration, Reportagen und alles kunstvoll gezeichnet und gestaltet. Es ist sogar noch ein persönliches Ferientagebuch beigelegt. Also ich gebe MEINS nicht mehr her!

Es gibt auch einen niedlichen Blog dazu: http://flow.web-log.nl/

Sicherlich sind eure Koffer auch schon gepackt. Wo geht es denn hin? Ich wünsche euch jedenfalls eine wundervolle Ferienzeit mit spannenden Entdeckungen, viel Zeit und fühlt euch von der Muse geküßt. Genießt sämtliche Hitzwellen, Wasserwellen und Dauerwellen von unverdrossenen Strandurlaubern. Bis bald, Plitschplatsch

Eure Ines

Frühlingserwachen in Marrakech

Mittwoch, April 14th, 2010

Noch blüht überall die wilde Kamille, doch bald wird hier auf einer Fläche von insgesamt zwei Hektar ein Komplex mit Haupthaus, Nebenhäusern, Hamam, Tennisplätzen und Poolhaus gebaut, der die Atmosphäre und den Charme einer traditionellen Villa mit moderner Architektur verbindet.

Der architektonische Gesamtentwurf dieses exklusiven Hotel-Resorts stammt aus meiner Feder und ich freue mich schon sehr auf die kommenden Monate, denn Baubeginn ist im Juni. Bis zur Fertigstellung nächstes Jahr werde ich alle sechs Wochen hier sein und mich um die Realisierung des Projekts kümmern.

Es ist mir immer eine besondere Freude, wenn ich mit interessanten und spannenden Menschen zusammenarbeiten kann. Zum Beispiel mit Sandra, einer ganz lieben Geschäftspartnerin, die schon seit über zwei Jahren in Marrakech lebt und arbeitet. Sie bringt sehr viel Know-how und jede Menge Lebensfreude mit.

Ich kenne keinen Ort dieser Welt, der über so viele einzigartige Hotelprojekte, Restaurants, Clubs und Bars verfügt wie Marrakech. Deshalb möchte ich euch hier ein paar kleine Tipps geben:

Auf den Bildern seht ihr das Murano-Resort. Es ist deshalb etwas Besonderes, weil es eines der ersten Design-Hotels war und einen roten Pool hat. Es gab eine spektakuläre Eröffnungsfeier in Kooperation mit Absolut Vodka, über die man heute noch spricht. Da wurde im Hochsommer der ganze Pool eingefroren und im Garten aus Eis geschnitzte Statuen aufgestellt. Dazu gab es coolen Clubsound und natürlich reichlich Wodka…

http://marrakech.muranoresort.com/murano.html

Mein Lieblingshotel mitten in der Medina ist jedoch das Anayela. Sehr persönlich geführt, mit ganz außergewöhnlichem Design. Nicht umsonst mehrfach ausgezeichnet, obwohl es nur über eine Hand voll Zimmer und einen Minipool verfügt. Hier der Blick von der Dachterrasse über die Dächer der Altstadt und im Hintergrund das Atlasgebirge.

http://www.anayela.com/

Wer lieber ein modernes Hotel mitten in der Stadt mit einer tollen Sky-Bar und einem hippen Restaurant mag, dem kann ich das BAB Hotel empfehlen.

http://www.babhotelmarrakech.com/

Schräg gegenüber ein sehr empfehlenswertes, ganz traditionelles Restaurant in einem alten Stadtpalast mit lecker Essen und gemütlicher Bar.

http://www.latrattoriamarrakech.com/

Ein Besuch lohnt sich also! Die Gegensätze ziehen sich hier an und dadurch entsteht eine gewisse Magie, der man sich nur schlecht entziehen kann.

What´s up?

Samstag, März 27th, 2010

Wenn man an die Arabischen Emirate denkt, fällt einem meist Dubai mit all seinen Klischees ein. Und die gibt es natürlich, wie ihr auf diesem Bild sehen könnt.

Die Wirtschaftskrise hat zweifellos auch die arabische Welt erreicht, unabhängig davon wird nach wie vor gebaut, investiert und gestaltet, was das Zeug hält.

Ich war mit einem meiner deutschen Investorenkunden zu Besuch in Rash el Khaimah, einem der weniger bekannten Emirate rund 60 km von Dubai entfernt. Hier baut der Investor direkt am Strand Appartementhäuser, eine Shopping-Mall, ein Business-Tower, sowie ein 5-Sterne-Hotel. Alles wird nach deutschem Standard gebaut, ausgestattet und designt. Für mich sind diese unbegrenzten Möglichkeiten selbstverständlich eine riesige Spielwiese.

Nicht selten geht mir hier die Phantasie durch und das Schöne daran: alles ist möglich! Projekte in dieser Größenordnung werden natürlich nicht von heute auf morgen realisiert, aber alles geht hier doch verhältnismäßig schnell. Die ersten Häuser werden schon Ende des Jahres bezugsfertig sein und sind jetzt schon in der Vermarktung. Ich werde euch auf dem Laufenden halten, was Schönes bei diesem spannenden Projekt rausgekommen ist :-)

Falls ihr Lust auf einen Traum aus tausendundeiner Nacht habt, kann ich euch eine wunderbare Hotelempfehlung geben… Übernachten mitten in der Wüste! Einfach einzigartig!!!

http://www.banyantree.com/en/al_wadi/overview

Diesen Monat war auch die Eröffnung einer Gemeinschaftspraxis in Freiburg, für dessen Ärzteteam ich das Umbaukonzept und den Entwurf einer Theke gemacht habe. Hier seht ihr den Entwurf des Möbels als kleines Modell und das Endergebnis. Die Theke ist aus MDF-Platten gefertigt und mit Klavierlack veredelt worden. Trotz des engen Zeitrahmens haben wir alles noch rechtzeitig hinbekommen. An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an alle Subunternehmer, die eine super Arbeit abgeliefert haben.

Ich bin nicht nur eine Blogschreiberin, sondern auch eine begeisterte Blogleserin. Deshalb möchte ich euch heute ein paar meiner Lieblingsblogs vorstellen:

http://www.designspongeonline.com

Eine sehr inspirierende Interiorseite, mit vielen Vorher-/Nachher-Bildern und spannenden Anregungen für ein schöneres Zuhause. (englisch)

http://www.coldantlerfarm.blogspot.com

Eine junge Großstadt-Illustratorin, 26 Jahre alt, hat ihren Lebenstraum wahr gemacht und lebt mit ihren Huskies, Schafen und samt Streichelzoo auf einer Minifarm in the “Middle of Nowhere”. Darüber hat sie auch ein sehr charmantes Buch geschrieben. So jung und schon so weise… (englisch)

http://www.yvestown.com

Eine belgische Interiordesignerin und Fotografin stellt sich vor. Auf ihrer Seite zeigt sie sehr viele Anregungen zum Selbermachen. Die stimmungsvollen Bilder sind ein Fest für die Sinne. (englisch)

http://decor8blog.com

Eine Autorin und Interiordesignerin in Deutschland mit einem sehr erfolgreichen und kreativ-sinnlichen Blog mit über 25.000 Lesern/innen täglich. (englisch)

http://www.etsy.de/blog/

Endlich und lange erwartet erobert die Erfolgsplattform für Selbstgemachtes www.Etsy.com aus USA  auch den Rest der Welt. Reinschauen lohnt sich…

So meine Lieben, ich hoffe euch steht ein schönes und erholsames Weekend bevor. Diese Woche sind wir ja schon reichlich mit Sonne belohnt worden. Anbei noch frühlingsfrische Grüße vom Starnberger See, wo ich diese Woche ausnahmsweise ganz privat und entspannt wunderschöne Stunden verbracht habe. Bis bald, liebe Grüße von mir, meinen Wauzis Mimi und Pablo sowie Grüße an den Ausnahmefotografen T. aus M.

Bautagebuch - Umbau Feldbergstube - Hotel “Die Halde”

Freitag, November 20th, 2009

Heute möchte ich vom Umbau eines Frühstückraums berichten. Das Hotel “Die Halde” liegt herrlich ganz hoch oben bei uns im schönen Schwarzwald. Im Tal mag zwar noch die Sonne scheinen, aber in den Bergen hat tatsächlich schon der Winter eingesetzt…

Seit zwei Jahren liegt mein Konzept für einen Umbau vor. Wir haben deshalb so lange auf die Umsetzung gewartet, weil das Hotel eine unglaubliche Auslastung hat und es nie einen günstigen  Zeitpunkt für die Arbeiten gab.

Dieses Jahr musste es dann aber doch sein, und zum Jahresende wurde mit Hochdruck alles fertiggestellt.

So sah der Frühstücksraum vorher aus:

Während des Umbaus:

Und so sieht es jetzt aus:

Die Sitzplätze wurden optimiert, die Böden geschliffen und dunkler gebeizt, ein Podest eingebaut (damit der Saalcharakter entfiel). Eine Steinwand sorgt für mehr Gemütlichkeit, das Ambiente wurde mit Stoffen, Farbe, Licht und Mobiliar das Ambiente grundlegend verändert.

Die Präsentation der Speisen wurde durch neue Möbel und Einbaulösungen nicht nur optisch verbessert, sondern auch praktikabler gestaltet. Die Farbe Rot passt sehr gut zu diesem traditionellen Haus und den Räumen, die Wärme ausstrahlen und ein Gefühl der Geborgenheit vermitteln sollen; deshalb haben wir daran bewusst nicht gespart.

Der Kunde legt größten Wert auf beste Qualität und Verarbeitung, aber auch Natürlichkeit. Der Teppichboden ist aus reiner Schafwolle mit Biozertifizierung, die Tische aus regionalen massiven Hölzern, die Möbel aus Altholz von hiesigen Schreinern maßgefertigt. Es wurden ausschließlich handgewebte Hirtenstoffe eingesetzt und das Angebot des ganzen Hauses wird peinlich genau auf Herkunft und Nachhaltigkeit geprüft.

Und falls ihr jetzt Lust bekommen habt, selbst einen kleinen Abstecher hierher zu machen, dann kann ich euch das Hotel nur wärmstens empfehlen. Es gehört nicht umsonst zu einem der besten Häuser in unserer Region: www.halde.com

Bautagebuch fürs Hotel “Die Halde”

Samstag, Juni 13th, 2009

Natur pur, ein paradiesischer Ort hoch auf dem Schauinsland und eines der erfolgreichsten Hotels des Schwarzwalds – das ist das Hotel “Die Halde”. Die sympathische Familie Hegar betreue ich mit großer Freude schon seit einigen Jahren in Sachen Innenarchitektur, In- sowie Exterieur.

Mein erster Auftrag war die Gestaltung der Mitarbeiterräume, gefolgt vom Umbau des Weinkellers, des Frühstückraums, der Umbau der Privatwohnung der Familie sowie die Erweiterung des Wellness- und Spa Bereichs letztes Jahr mit über drei Millionen Euro.

Seit 2 Jahren liegen die Pläne des Re-Designs der Hotelzimmer in der Schublade, aber da das Hotel nahezu immer ausgebucht ist, mussten die Umbaumaßnahmen bis dieses Jahr warten. Neue Böden, neue Gardinen, neue Bettrückwandlösungen, neue Kunst, neue Accessoires.

Das angeblich beste Hotel Europas im Test

Dienstag, Mai 5th, 2009

Das Fontana Park-Hotel in Lissabon. Hotelwebsite
Ausgezeichnet mit dem “best european hotel design award 2008″ als bestes Hotel in allen Kategorien wie Interior Design, best Food, best Location usw. Nach Lissabon zu reisen war schon seit längerer Zeit mein Wunsch – und letzte Woche war es endlich soweit. Wir (meine einkaufsfreudige Freundin Kerstin und ich) machten uns gespannt auf den Weg…

Das Hotel hielt auf den ersten Blick, was es versprach: super DJ schon am Nachmittag, cool people, lecker Essen… allerdings ging es uns die erste Nacht im Hotelzimmer ziemlich schlecht. Die zweite Nacht war es noch schlimmer. Da fiel es mir nachts um 3 Uhr, nach einer halben Stunde Zeitvertrödeln im Badezimmer, wie Schuppen von den Augen: die Bettwäsche und die Handtücher rochen so stark nach Chlor, dass es uns deshalb so hundeübel war (Apropos “hundeübel”: meinen Hunden Mimi und Pablo erging es währenddessen in der Hundepension Ferenc in Vörstetten auch nicht besser… verbissen und durch den Wind habe ich sie zurückbekommen. Aber das ist eine andere Geschichte). Die Fenster waren leider auch nicht zu öffnen und die Lüftungsanlage verteilte schön die stickige Luft im ganzen Raum. Boahhhhhhhhh! Das war echt heftig und absolut unerträglich – deshalb voller Punkteabzug.

Es gab natürlich auch sehr schöne Momentaufnahmen. Hier ein paar Bilder dazu:

Wir sind stundenlang jede Gasse zu Fuß abgelaufen und haben wirklich viel gesehen. Außer das, was Frauen sich wirklich wünschen: schöne Schuhe! Am letzten Tag kurz vor unserer Abreise haben wir dann endlich das ultimative Schuhgeschäft entdeckt und was soll ich euch sagen? Es hatte geschlossen, denn es war der erste Mai. Der Straßenmusikant spielte das Lied vom “Nicht-immer-alles-haben-Müssen” und die Sonne tröstete unsere unbefriedigten, traurigen und sehnsuchtsvollen Einkaufsseelen…

Herzerfrischende Konzepte

Montag, Februar 2nd, 2009

Wozu ist ein Hotelgast bereit Geld auszugeben? Sicherlich nicht mehr für 0-8-15 Konzepte. Das Maß der Übersättigung ist voll, Ware von der Stange und seriell hergestellte Produkte und Hotelzimmer sind austauschbar. Umso schöner, dass sich ein Trend entwickelt, der komplett gegen den Strom schwimmt und damit auch noch erfolgreich ist.

Beispielsweise das Hotel Hostel Lounge Superbude in Hamburg www.superbude.de hat den Best European Interior Design Award gewonnen und setzte bei den European Design Hotel Awards 2008 gegen starke Mitbewerber wie die Sure Bar (Dublin), das The Vincent Hotel (Southport) oder das Fontana Park Hotel in Lissabon durch.

 

Die Designidee war es, Materialien und Dinge sinnentfremdet zu verarbeiten und dabei spielerisch einen neuen Zweck zu schaffen. Zum Beispiel wurden Kühlschränke aus Überseekisten gebaut, Wasserrohre zu Regalen verbaut, Sofas mit gebrauchten Jeans überzogen und Mausefallen wurden zu Zeitschriftenklemmleisten umfunktioniert. Möbel aus Paletten und dicken Seilen sollen an den Hotelstandort Hamburg erinnern.

 

Auch Kunst und Design präsentiert sich anders anlässlich der Möbelmesse Köln 2009:

 

In einem Hinterhof in Ehrenfeld steht von Meiré und Meiré eine Black Box (www.meireundmeire.de ein Besuch der HP lohnt sich, das ”Farm Project” ist eines meiner Lieblingsprojekte von MM, ein Multitalent, der sich selbst Art Director, Fotograf und Künstler nennt, nebenbei noch Architektur und vieles mehr tut). Hier präsentiert der exklusive Hersteller von Badearmaturen www.dornbracht.com den aktuellen Beitrag von Mike Meiré, die Ausstellung „Global Street Food”. Zwischen rollenden Imbisswagen, zusammengesammelt aus aller Welt, gibt es ganz stilecht Häppchen in Bambusschälchen und auf Kiefernholz. Die Installationen improvisierter Küchen, die man zwischen Timbuktu und Honulu auf Straßen, an Häuserecken und mitunter sogar auf dem Wasser findet, stehen vor den neutralen Wänden eines White Cubes.

Ich kann es nur befürworten, dass das UNPERFEKTE, INDIVIDUELLE und das EINFACHE immer mehr Einzug in unsere vermeintlich perfekte, coole und gestylte Welt hält.
Wer hat das nicht schon erlebt, in einer Seitengasse irgendwo ganz unspektakulär auf dieser Welt… eine kleines Restaurant, grelles Neonlicht, olle Stühle, Wachstuchtischdecken, ein grinsender Kellner, herrlichen Wein, göttliche Pasta und einen unvergesslich schönen Abend…