Archiv für die ‘Illustration’ Kategorie

Sommer Sonne Sonnenschein

Freitag, Juni 11th, 2010

Ich bekomme sehr oft folgende Fragen gestellt: Wie hast du mit deiner Firma begonnen? Wie organisierst du dich? Wie bekommst du Kunden?

Dazu möchte ich euch ein paar Bücher vorstellen, die mir selbst sehr hilfreich waren und mich sehr inspiriert haben. (Leider nur in englisch erhältlich)

Handmade Nation ISBN:9781568987873

Es gibt mittlerweile ein Phänomen, es wir von crazy crafting gesprochen. Eine große Welle, die aus den USA kommt, aber Wogen weltweit schlägt. In diesem Buch werden ganz verschiedene kreative Menschen mit ihrer Start up Geschichte vorgestellt. Das Buch ist begleitend zu einem Doku-Film entstanden, der leider bei uns noch nicht zu sehen ist. Sehr inspirierend! Es gibt auch einen Blog dazu unter: www.handmadenationmovie.com

Craft inc. ISBN:13978081185836-6

Hier geht es darum aus seinem kreativen Hobby ein Business zu machen. Bei mir war es das Bauen und Gestalten, aber dass kann bei jedem etwas anderes sein. In diesem Buch werden auch sehr viele erfolgreiche Firmen vorgestellt und es werden einem sehr viele praktische Tipps für die Existenzgründung gegeben.

The Handmade Marketplace ISBN:9781603424776

Hier geht es ganz gezielt um Strategien, wie man online weltweit erfolgreich selbstgemachte Produkte verkaufen kann. Auch immer mit Beispielen und Storys von erfolgreichen Onlineverkäufern/innen. Das Buch ist auch ein gutes Beispiel, wie die Craft Szene international zusammenarbeitet, sich wohlgesonnen ist, sich gegenseitig empfiehlt und so auch als Community ungewöhnliche und neue Wege beschreitet. Sehr empfehlenswert!

Hey, ist es wirklich schon Sommer? Kaum zu glauben, nach dem vielen Regen und den nasskalten Tagen. Die Kinder am Fluß haben das sofort begriffen, getreu dem Motto: “Pack die Badehose ein.”

In meinem neu angelegten Gemüsegarten wächst und gedeiht alles ganz fantastisch und schon seit Tagen gibt es frischen Salat, Radieschen und seit neustem auch schon die ersten zuckrig süßen Erdbeeren.

Unter dem Aspekt der Wirktschaftlichkeit kann man den eigenen Gemüseanbau natürlich nicht betrachten. Ein Salatsteckling kostet 20 Cent, ein augewachsener Salat im Supermarkt 29 Cent. Denoch muss ich gestehen, dass mich meine Überproduktion an Biogemüse mit ganzem Stolz erfüllt:-)

Wann habt ihr das letzte Picknick gemacht? Das ist doch wirklich ein Grund anzustoßen.

Um den Sitzbereich etwas abzuschotten, haben wir am Wochenende einen Sichtschutz aus Haselnußweiden angebracht. Sieht noch etwas nüchtern aus, aber rankendes Grün ist schon gepflanzt. Hier eine Abendstimmung aus meinem Gemüsegarten…nach einem arbeitsreichen Tag kann ich hier voll und ganz entspannen und wieder viel Energie tanken.

What´s up?

Samstag, März 27th, 2010

Wenn man an die Arabischen Emirate denkt, fällt einem meist Dubai mit all seinen Klischees ein. Und die gibt es natürlich, wie ihr auf diesem Bild sehen könnt.

Die Wirtschaftskrise hat zweifellos auch die arabische Welt erreicht, unabhängig davon wird nach wie vor gebaut, investiert und gestaltet, was das Zeug hält.

Ich war mit einem meiner deutschen Investorenkunden zu Besuch in Rash el Khaimah, einem der weniger bekannten Emirate rund 60 km von Dubai entfernt. Hier baut der Investor direkt am Strand Appartementhäuser, eine Shopping-Mall, ein Business-Tower, sowie ein 5-Sterne-Hotel. Alles wird nach deutschem Standard gebaut, ausgestattet und designt. Für mich sind diese unbegrenzten Möglichkeiten selbstverständlich eine riesige Spielwiese.

Nicht selten geht mir hier die Phantasie durch und das Schöne daran: alles ist möglich! Projekte in dieser Größenordnung werden natürlich nicht von heute auf morgen realisiert, aber alles geht hier doch verhältnismäßig schnell. Die ersten Häuser werden schon Ende des Jahres bezugsfertig sein und sind jetzt schon in der Vermarktung. Ich werde euch auf dem Laufenden halten, was Schönes bei diesem spannenden Projekt rausgekommen ist :-)

Falls ihr Lust auf einen Traum aus tausendundeiner Nacht habt, kann ich euch eine wunderbare Hotelempfehlung geben… Übernachten mitten in der Wüste! Einfach einzigartig!!!

http://www.banyantree.com/en/al_wadi/overview

Diesen Monat war auch die Eröffnung einer Gemeinschaftspraxis in Freiburg, für dessen Ärzteteam ich das Umbaukonzept und den Entwurf einer Theke gemacht habe. Hier seht ihr den Entwurf des Möbels als kleines Modell und das Endergebnis. Die Theke ist aus MDF-Platten gefertigt und mit Klavierlack veredelt worden. Trotz des engen Zeitrahmens haben wir alles noch rechtzeitig hinbekommen. An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an alle Subunternehmer, die eine super Arbeit abgeliefert haben.

Ich bin nicht nur eine Blogschreiberin, sondern auch eine begeisterte Blogleserin. Deshalb möchte ich euch heute ein paar meiner Lieblingsblogs vorstellen:

http://www.designspongeonline.com

Eine sehr inspirierende Interiorseite, mit vielen Vorher-/Nachher-Bildern und spannenden Anregungen für ein schöneres Zuhause. (englisch)

http://www.coldantlerfarm.blogspot.com

Eine junge Großstadt-Illustratorin, 26 Jahre alt, hat ihren Lebenstraum wahr gemacht und lebt mit ihren Huskies, Schafen und samt Streichelzoo auf einer Minifarm in the “Middle of Nowhere”. Darüber hat sie auch ein sehr charmantes Buch geschrieben. So jung und schon so weise… (englisch)

http://www.yvestown.com

Eine belgische Interiordesignerin und Fotografin stellt sich vor. Auf ihrer Seite zeigt sie sehr viele Anregungen zum Selbermachen. Die stimmungsvollen Bilder sind ein Fest für die Sinne. (englisch)

http://decor8blog.com

Eine Autorin und Interiordesignerin in Deutschland mit einem sehr erfolgreichen und kreativ-sinnlichen Blog mit über 25.000 Lesern/innen täglich. (englisch)

http://www.etsy.de/blog/

Endlich und lange erwartet erobert die Erfolgsplattform für Selbstgemachtes www.Etsy.com aus USA  auch den Rest der Welt. Reinschauen lohnt sich…

So meine Lieben, ich hoffe euch steht ein schönes und erholsames Weekend bevor. Diese Woche sind wir ja schon reichlich mit Sonne belohnt worden. Anbei noch frühlingsfrische Grüße vom Starnberger See, wo ich diese Woche ausnahmsweise ganz privat und entspannt wunderschöne Stunden verbracht habe. Bis bald, liebe Grüße von mir, meinen Wauzis Mimi und Pablo sowie Grüße an den Ausnahmefotografen T. aus M.

Bautagebuch Rio de Janeiro

Dienstag, Februar 16th, 2010

In Deutschland schlichen Eskimos um mein Haus und die ewige Schneeschauflerei hatte schmerzende Hände hinterlassen. Da war es eine willkommene Abwechslung, den Arbeitsplatz für eine Baustellenbesichtigung kurzfristig an die Copacabana zu verlegen. Ich hatte euch ja schon vom Bauvorhaben in Rio berichtet und nun sind es noch vier Monate bis zum Fertigstellungstermin. Die letzten Entscheidungen waren zu treffen, Materialien mussten ausgesucht und geordert werden, denn die Arbeiten laufen auf Hochtouren.

Hier ist ein Entwurf für eine der Terrassen. Darunter seht ihr, wie weit die Bauarbeiten bereits fortgeschritten sind.

Habe ich euch schon erzählt, dass ich Baustellen liebe? Es ist tatsächlich so! Mir kommen sie immer wie ein riesiger Spielplatz vor. Mit einem Sandkasten und den richtigen Förmchen entstehen hier ganz erstaunliche Dinge…

Ich kann natürlich verstehen, dass sich viele von euch bei solchen “Einblicken” nicht viel vorstellen können. Zum Glück gibt es auch sehr schöne “Ausblicke” — von der Baustelle direkt auf den Zuckerhut.

Auch Böden einkaufen funktioniert in Brasilien etwas anders. Das vielfältige Angebot schnell nachwachsender Hölzer ist ein Traum! Sie sind sehr gut im Außen- und zugleich im Innenbereich einsetzbar. Wir haben uns für Ipé Champagne entschieden. Das ist ein wunderschönes, lebendiges Holz in einem mittelbraunen samtigen Ton. Wenn ihr sehen wollt, wie das als Schiffsholzdiele fertig verlegt aussieht, müsst ihr euch noch etwas gedulden.

Rio ist ein wahres Einkaufsparadies und lässt für Privatleute und Bauherren keine Wünsche offen. Es zeigt sich hier natürlich auch, dass es nicht nur viel Armut, sondern auch sehr viel Wohlstand gibt. Hier eines der vielen sehr stylischen Küchenstudios. Es gibt hier in der gehobenen Preisklasse wirklich alles, was das Einkaufsherz begehrt.

Natürlich fehlt es auch nicht an erfrischenden Cocktails. Wenn du bei 35 Grad die meiste Zeit auf einer staubigen Baustelle verbringst, schmecken die Drinks am Abend natürlich doppelt so gut:-)

Immer präsent auch die Polizei. Ein ganz schöner und friedlicher Anblick, die Herren und Damen so hoch zu Roß (auch wenn “schön” hierfür sicherlich der falsche Ausdruck ist und der Eindruck sehr trügerisch sein kann)

Der Karneval ist in Rio nun voll im Gange. In der Stadt herrschte schon in der Vorbereitungszeit eine aufgeheizte Ausgelassenheit, die es wohl nur hier gibt und der man sich auch nicht entziehen kann…

Wieder in good old cold Germany angelangt, muss ich mich erst wieder an dicke Socken, Mütze, Schal und warme Handschuhe gewöhnen. Ist ja klar, dass bei uns unter diesen Wetterbedingungen und mit dieser Outfitgrundlage nie der Samba erfunden werden konnte.

Feiert schön und habt Spaß. Bei uns sagt man “Narri Narro”!!!

Pimk your Blackforest

Freitag, Januar 15th, 2010

Ich hoffe ihr seid alle gut, gesund und glücklich in das Neue Jahr gerutscht und habt euch schon an die Jahreszahl 2010 gewöhnt.

Zum Ende des Jahres mussten noch einige Projekte fertig werden, unter anderem ein Aufenthaltsraum für das Studentenwerk in Freiburg. Vielleicht erinnert ihr euch? Ich hatte schon in einem Bautagebuch-Eintrag aus dem letzten Jahr von einem Kunstwettbewerb berichtet, bei dem skurrile Dekorationsobjekte gesucht wurden. Der Wettberwerb läuft noch, aber der Umbau der Raums wurde - wie heiß ersehnt - zu Weihnachten fertiggestellt.

Da es sich um ein Low Budget-Projekt handelt und der Raum vorher ziemlich nüchtern und kalt wirkte, hatte ich die Idee, hier etwas Schwarzwaldambiente zu zaubern. Lustig und preisgünstig. Und natürlich mit allen Klischees, die mit “Schwarzwald” verbunden sind.

Hier seht ihr den Raum vorher und nachher:

Der Bodenbelag wurde erneuert in frischem Maigrün, die Wände erhielten einen warmen Anstrich, eine Fototapete ziert eine große Wand und sorgt für nature feelings. Ein Holzpodest mit Kissen und Leselicht soll zum Chillen einladen.

Dieser Raum ist eigentlich ein Durchgangzimme. Damit man sich besser orientieren kann, haben wir auf einem Wanderwegweiser die Richtungen zu den einzelnen Abteilungen angegeben.

Ach ja, da war noch die Sache mit dem unschönen Getränkeautomaten, dem Leergut, einer mächtigen Türe…das haben wir so gelöst:

Damit der Besucher auch richtig auf Wald eingestimmt wird, darf natürlich ein Vogelzwitscher per Bewegungsmelder nicht fehlen :-)

Das Jahr hat bei uns arbeitsreich begonnen. Vielen lieben Dank an dieser Stelle auch an Jessica, meiner Praktikantin, die sich richtig ins Zeug gelegt hat. Hier übt sie sich gerade im freien Zeichnen und im Umgang mit Pablo (Oder Pablo mit Jessica, wer weiß das schon so genau…). Es gab jedoch nicht nur Fun, sondern es wurde auch anspruchsvoll gearbeitet und wir zeichneten Entwürfe und Pläne für ein Hotel Ressort in Marrakech. Jessika, das hast du klasse gemacht! Bravo!!!

Jetzt wäre ich natürlich auch viel lieber in Marrakech, anstatt dem Schnee zuzuhören, welcher sich in Form von Minilawinen von meinem Dach verabschiedet. Aber was soll ich sagen?: “Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder, keine Frage!”

1. FAZ Lounge in Freiburg - letzte Woche war Eröffnung

Montag, November 2nd, 2009

VORHER

NACHHER

Ziel war es, aus einem in die Jahre gekommenen Café auf dem Unicampus einen Ort für Lesekultur zu machen und ein helleres, freundlicheres und moderneres Ambiente zu gestalten. Auch die Akustik sollte verbessert werden.

Es gab allerdings Elemente, die nicht verändert werden durften: der Boden, die Theke und die Untergestelle der Tische. Also galt es aus der Not eine Tugend zu machen und die Substanz durch übergreifend geschwungene Formen und Farben aufzubrechen.

Es wurden außerdem Akustikdecken-und wände eingebaut, eine neue Lichtsituation geschaffen, ein Internet-Terminal mit Zugriff auf das FAZ-Archiv installiert und das Kaffee-Angebot durch den regionalen Kaffeeröster “Tee Peter” erweitert.

Die fuchsiafarbene Rückwand besteht aus Akustikelementen namens “Flo” aus der Hand des Produktdesigners Karim Rashid, der für mich einer der wirklich großen Designer ist. Ich habe ihn schon persönlich kennen lernen dürfen und ich wünsche mir seitdem noch mehr, möglichst viele Produkte von ihm für meine Projekte verwenden zu können. Er ist einfach sehr innovativ und richtig schön verrückt. Mehr Infos zu Karim Rashid unter:  www.karimrashid.com

Bei den Sitzbänken haben wir die Wellenlinien der Wand aufgenommen. Was ganz praktisch ist, denn darunter befindet sich die Heizung und die warme Luft kann dadurch gut zirkulieren. Natürlich durfte ein Polster im Rücken nicht fehlen, damit es schön bequem beim Sitzen, Kaffee schlürfen und Zeitung lesen ist.

Und dann hatten wir noch einen nicht besonders attraktiven Elektroschrank, den wir unsichtbar machen wollten. Michael Bögle, eine regionale Größe in Sachen Kunst und Illustration, hat uns hierfür eigens ein Bild gezeichnet, das per Digitaldruck aufkaschiert wurde. Es soll das Innere einer Kaffeemaschine darstellen. Wie ich finde sehr erfrischend und sehr gelungen. Mehr Infos unter www.boegle.de

Dies ist die erste FAZ-Lounge in Freiburg gewesen, weitere werden in anderen Unistädten Deutschlands folgen.

Falls ihr noch mehr Bilder von der Bauphase und danach sehen wollt:

faz-lounge-vorher-nachher-bilder

Es gab aber nicht nur positive Stimmen zum Konzept einer FAZ-Lounge auf dem Unigelände. Hier ein Link zu einer Radiosendung:

http://www.echo-fm.uni-freiburg.de/archiv/mp3/FAZ192.mp3/archive_view

Mir hat es jedenfalls sehr viel Spaß gemacht, ein kleines Stückchen für eine bessere Lesekultur beizutragen :-)

Meine neue Büroeinrichtung

Donnerstag, September 10th, 2009

Hallo meine Lieben!

Schon vor längerer Zeit habe ich euch berichtet, dass ich mein Büro neu einrichte. Eigens dafür hatte ich Möbel entworfen, die vom Schreiner gebaut werden sollten.

Nach vielen Monaten des Wartens ist es endlich soweit. Hier das Ergebnis:

Das ganze Vorhaben war gar nicht so einfach, denn die zahlreichen Füße mussten Stück für Stück entworfen und gedrechselt werden. Es gibt nicht mehr viele Handwerker, die diese Technik beherrschen. Da es sich um Massivholzmöbel handelt und ich unbedingt cremefarbenen Klavierlack wollte, waren viele Arbeitsschritte und gutes Aushärten nötig.

In der Mitte des Tischs verlaufen in einer Klappe unauffällig sämtliche Kabel und im Sideboard habe ich nun endlich viel Stauraum für Ordner und Unterlagen.

Die Stühle sind von Vitra, die Sofas habe ich in den neuen Wiener Werkstätten anfertigen lassen. Letztere schone ich noch mit einer Decke, bis meine Hunde beide kapiert haben, dass da nur und ausschließlich Menschen drauf dürfen. Wir üben noch….

Die ersten Reaktionen reichten von “Wow, finde ich absolut genial!” bis zu ”Huch, damit kann ich gar nichts anfangen!”. Da man sich im kreativen Bereich immer einer breiten Palette von Kritik aussetzt und ich alles wollte, nur kein multi-symphatisches Design, kann ich natürlich mit allen Meinungen sehr gut leben :-)

Ein lang gehegter Wunsch ist dieser kleine Schrank, der in sich einen weiteren ausklappbaren Arbeitstisch sowie viele Fächer und Schubladen verbirgt.  Ideal um daran zu nähen, zum Werkeln und zum Basteln von Präsentationen.

Die neue Umgestaltung des Raumes hat mich dazu inspiriert, mein Bücherregal neu nach Farben zu sortieren. Das ist nicht nur schön, sondern — wie sich herausgestellt hat - auch sehr praktisch. Siehe da – auf einmal finde ich mit einem Handgriff meine Wunschbücher wieder, denn meistens kann ich mich noch an die Farbe das Covers erinnern.

Jetzt noch etwas ganz anderes:

Vielleicht habt ihr ja Lust bei einem Wettbewerb von einem meiner Kunden mitzumachen und so richtig schön kreativ zu sein.

Ich bin schon gespannt, was es künftig alles an wilden Kunstobjekten zu bestaunen gibt.

Verweilen am Wasser…

Sonntag, August 2nd, 2009

… dieser Gedanke hat mich die letzten Tage inspiriert – und so ist ganz aktuell dieses Bild entstanden. Tusche und Aquarellfarben dienten dazu, die Stimmung aufs Papier zu bringen. Ich hoffe, es gefällt euch :-)

Mal abgesehen von dem vielen Regen, kam heute auch ab und zu die Sonne durch. Wer hat eigentlich sein Tellerchen nicht leer gegessen, dass wir so einen verregneten Sommer mitmachen müssen?

home, sweet home

Freitag, Mai 15th, 2009

Es gibt so einen Traum, einen Traum vom autarken Leben im Einklang mit der Natur, ein einfaches, aber gesundes und glückliches Leben. Dazu eigenes Obst, Gemüse, Freunde, Familie. Die Feste feiern, wie sie fallen, umgeben von viel Land in der Natur. Am besten direkt am Fluss… um gut im Fluss zu sein:-)

Zugegeben -  eine ziemlich romantische Vorstellung. Dieser Traum schwirrt schon seit meiner Kindheit in meinem Kopf herum und kommt immer wieder zum Vorschein, diesmal in Form eines Bilds, das  einfach so aus dem Nichts entstanden ist.

Michelle Obama ist nur Eine von Vielen: Eigenes Obst und Gemüse zu ziehen oder Hühner zu halten, wird nicht nur in den Vereinigten Staaten zum Trend.

Die Brandeins (mein Lieblings Wirtschaftsmagazin) berichtet in der aktuellen Ausgabe ausschließlich von dieser Art der neuen “Bodenständigkeit”: “Gegessen wird immer” und “Ackern für sich, anstatt für andere”.

Mehr zum spannenden Thema “Schwerpunkt Essen” und die Verbindung zwischen Ökologie und Lifestyle unter: www.brandeins.de

Madame Pomme

Donnerstag, März 5th, 2009

Gestern hatte ich so richtig Lust auf Farbe und Frühling. Förmlich aus dem Pinsel floss mir diese Madame Pomme….nun strahlt sie mich unentwegt an und bestraft mich mit ihrer guten Laune und einer ausgelassenen Heiterkeit:-)

Das es eine Apfeldame geworden ist, hat sicherlich damit zu tun, dass eine Freundin von mir in Frankreich derzeit ein schönes Ferienhäuschen zur Vermietung hergerichtet hat und es heißt “Maison Pomme”. Bald gibt es hier mehr Infos, ein Newsletter ist schon in Arbeit.

Also, mein Tipp: Iss jeden Tag ein Apfel, dann siehst du immer schön “kernig” aus. 

*smile*

Der Valentinstag steht vor der Türe

Mittwoch, Februar 11th, 2009

Der 14. Februar ist der Tag der Liebenden. Also, liebt euch schön und vergesst die Rosen für eure Liebsten nicht…Falls keine Rosen zur Hand, kann ein Schaf mit Schleifchen auch wahre Wunder bewirken.

Die letzten Tage vergingen wie im Flug und meine zwei Rabauken Mimi und Pablo machen sich ein schönes Leben mit Vollverpflegung, Streichel-Einheiten und jeder Menge Unfug. Nach sechs Tagen Hundemutterdasein kann ich nur sagen, Hunde und Hundebesitzer werden einfach netter behandelt. In einem Tierfachgeschäft gab es gleich das Angebot einem kostenlosen Welpenclub beizutreten und dafür mit zwei Rucksäcken voll Leckerlis zu je 60 Euro Warenwert belohnt zu werden. Die Rücksäcke passten hervorragend in den neuen Hundekorb XXL, mitsamt Flohpulver, Shampoo, Halsbändchen und Flyer der besten Welpenschule (”die müssen sie unbedingt probieren, tooooll sage ich Ihnen”). Beim Tierarzt wurden mir liebevoll, verständnisvoll und geduldig die ersten Welpen-Gesundheits-Maßnahmen erklärt…immer mit dem Satzende…och, sind die süüüüüüß…dabei habe ich die Hunde gar nicht dabei gehabt, sondern nur davon erzählt. In diesem Moment wünschte ich mir selbst ein Hund zu sein und nicht Patient von Ärzten, die dank der Gesundheitreform am Existenzminimum knabbern und ihre daraus resultierende schlechte Laune am Patienten auslassen.

Ach…und falls ihr doch noch ein kleines Geschenk zum Valentinstag kaufen möchtet, kann ich euch dieses entzückende Büchlein ans Herz legen. Rob Ryan ist ein Scherenschnittkünstler wie es in diesem Buche steht. Sehr empfehlenswert! http://www.amazon.de/This-Is-for-You/dp/0340933674/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books-intl-de&qid=1234386112&sr=8-1

 

Ich wünsche euch ein windstille Woche,

eure Ines

Katz und Maus…oder Gegensätze ziehen sich an

Mittwoch, Februar 4th, 2009

Was alles dabei rauskommt, wenn ich beginne eine heiße Schokolade zu schlürfen, zu Stiften greife und die Nacht hereinbricht…

Ich bin wie eine Katze Nachtaktiv und die besten Ideen und kommen mir, wenn alle Geräusche runterfahren, es ganz still wird, die Bordsteine hochgeklappt sind und ich nach Lust und Laune loslegen kann. Ohne auf die Uhr schauen zu müssen, ohne Telefon, oder sonstige Störung. Das ist das Gute an der Selbstständigkeit, immer dann zu arbeiten, wenn es am besten läuft…und das ist bei mir eben Nachts.

Für die nächsten Monate habe ich viele Pläne geschmiedet und einer dieser Pläne ist es, mir ein neues Büro einzurichten. Ich habe bislang auf 2 qm meine Rechner stehen und regiere von hier aus die Welt :-) Ein weiterer freier Schreibtisch (eine Etage tiefer) benütze ich immer für Zeichnen und Kreativarbeiten. Materialien, Ordner, Unterlagen, alles stapelt sich und ich weiß nicht mehr wohin damit….wer kennt das nicht? Und wenn ich am werkeln bin, herrscht überall Chaos…das macht mich WAHNSINNIG - deshalb, eine neue Lösung muss her!

Mein Plan ist es, alles in einem Raum unter zu bringen und ich habe mir hierzu eigens multifunktionale Arbeitsmöbel entworfen, welche ich vom Schreiner bauen lassen möchte. Natürlich habe ich mir etwas ganz besonderes einfallen lassen und ich muss jetzt erst einen geeigneten Handwerksbetrieb finden, welcher meine Wünsche und Vorstellungen umsetzten kann. Wie die Entwürfe aussehen ist natürlich noch geheim, aber ich werde euch die nächsten Wochen auf dem Laufenden halten, wie es weiter geht.

Ich sage nur soviel, ich möchte nicht, dass mein Büro wie ein Büro aussieht und es soll so sein, dass es Lust macht sich kreativ aus zu toben und somit einen neuen “Lebens-Arbeits-und Entpannungs-FREIraum” darstellt…ihr könnt also gespannt sein :-)

Madame Skurril

Donnerstag, Januar 15th, 2009

Es ist Mal wieder an der Zeit meinen Brieffreundinnen Post zu schicken. Zu diesem Zweck hab ich am Wochenende ein Bildchen gemalt, um dieses zu vervielfältigen und Karten daraus zu basteln. Wie ihr seht, stehe ich dazu, dass ich aus dem Schwarzwald komme…I Love red Bommels!

Ich mag es Briefe zu schreiben und natürlich auch Briefe zu erhalten. Mit meiner Freundin Gerda aus Bayern schreibe ich schon seit 20 Jahren, auch mit meiner Studienkollegin Suzanne aus Saarbrücken verbinden uns seit ebenso langer Zeit die klassischen Zeilen, auch Gaby aus der Schweiz, die mittlerweile im Oman lebt und Christel aus Bielefeld, die ich eigentlich übers Internet kennengelernt habe und die mich auf diesem Blog die Tage wieder gefunden hat, gab es immer einen regen Austausch auf Papier. Das freut mich sehr!

Falls ihr auch Lust habt Mal wieder zum Füller zu greifen, dann könnt ihr euch hier gerne diese Karte Downloaden. Einfach auf festeres DN4 Papier ausdrucken, einmal falzen, fertig!

madame-skurril_dn4_aussenseite

An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an Erwin, der mir zu Weihnachten einen traumhaft schönen Füller geschenkt hat und mit dem ich auch die Illustration gemalt habe, bzw. die Karten damit beschriften werden. Vielen Dank!

Post vom Weihnachtsmann

Donnerstag, Dezember 18th, 2008

Dieses Jahr habe ich mich entschlossen für Freunde und Kunden eine Weihnachtskarte selbst zu basteln. Es war dann doch etwas zeitaufwendiger als ich dachte und so half nur eine Nachtschicht, um die Weihnachtspost “in time” fertig zu bekommen.

Ich habe das Kutscherhaus gemalt in dem ich lebe und arbeite. Danach eingescannt, auf ein festes DN4 Papier ausgedruckt, einmal gefalzt, beschriftet, ein Bändchen drum gebunden, eingetütet, fertig.

Falls ihr noch Weihnachtskarten benötig, könnt ihr euch die Karte gerne kostenlos downloaden und einfach auf ein schönes Papier ausdrucken.

weihnachtskarte_dn4_aussenseite1

So, jetzt muss ich aber husch husch ins Körbchen….morgen um 8.00 Uhr habe ich schon den ersten Termin.

Goldene Rentiere und viel Arbeit…

Mittwoch, Dezember 17th, 2008

Vor Weihnachten habe ich immer gerne das Haus voller Gäste. Zwei Freundinnen waren am Sonntag bei mir zu Besuch und ich habe die Damen mit goldenen Rentieren überrascht. Wir waren uns auch nicht ganz sicher, ob diese Gestalten vom Weihnachtsmann aktzeptiert werden. Wir jedenfalls hatten unseren Spaß mit ihnen…

Die Tage vergehen wie im Flug und ich habe dieses Jahr noch einiges auf meiner Liste, was es abzuarbeiten gibt.

Was mir besonders Spaß an meiner Arbeit macht: Konzepte entwickeln, Scribbeln und mit tollen Menschen zusammen zu arbeiten. Anbei ein Schnappschuß, wie es momentan auf dem Boden vor meinen Schreibtisch aussieht…

Eine junge und sehr talentierte Illustratorin und Textilkünstlerin entwirft und stickt für den Messestand meines Kunden einige textile Kunstwerke. Ich bin sehr gespannt, was sich Dina Rautenberg alles einfallen lässt. Für mehr Infos zur Person: www.dinaeht.de

Heute habe ich erfahren, dass wir mit unserem Marketing E-book für den Award ”HP Circle 2008″ nominiert sind, unter der Kategorie: Best Customer /Market Research Initiative

Das Buch könnt ihr euch hier kostenlos ansehen: http://www.hp.com/sbso/special/doityourself/ebook.html?jumpid=ex_r295_go/marketingebook/kimsmb/1H08DoItYourself/SuccessEbook/021408

Ich werde euch auf dem Laufenden halten, ob wir hierfür einen Zinnteller gewinnen :-)

Bis bald, Grüße aus dem winterlichen Kutscherhaus